Streik: Privilegienritter marschieren in der ersten Reihe!

Krenn: "Die Bevölkerung müsste gegen die Pensionsprivilegien der ÖBB streiken!"

Wien (OTS/RFW) "Die ÖBB und auch der öffentliche Dienst gehen morgen nur auf die Straße um ihre eigenen Privilegien zu retten, aber auf keinen Fall um die Pensionen für die Bevölkerung zu sichern", kritisiert Matthias Krenn, Vizepräsident der WKÖ und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) die für Dienstag ausgerufenen Kampfmaßnahmen des ÖGB.

Für ihn ist es mehr als unglaubwürdig, wenn jene, die schon bis jetzt im besonderen Ausmaß Privilegien genießen gegen die notwendige Reformierung des Pensionssystems ihre Arbeit niederlegen: "Würde man die selbe Vorgehensweise wie der ÖGB wählen, nämlich den Streik, dann müssten wir alle gegen die Pensionsprivilegien der ÖBB oder der Beamten auf die Straße gehen", so Krenn.

Verzetnitsch und Co plädieren Vordergründig in den Verhandlungen zwar immer wieder für eine Harmonisierung des Systems: "In Wahrheit lassen die Herren mit ungerechtfertigten Mitteln, wie der angekündigten Arbeitsniederlegung, die österreichische Bevölkerung für ihre Privilegien und Vorteile, sprich für den Erhalt einer Zweiklassengesellschaft bei den Pensionisten, kämpfen", erklärt Vizepräsident Matthias Krenn.

Für die Gewerkschafter ist es anscheinend bedeutungslos, dass mit diesen Streiks der gesamte Wirtschaftsstandort Österreich, aber auch dringend notwendige Arbeitsplätze gefährdet sind: "Mit jedem Streiktag wird die heimische Wirtschaft mehr und mehr geschädigt, ein erforderliches Wirtschaftswachstum verhindert."

Wenn der ÖGB seine Kampfansagen und Streiks nicht augenblicklich beendet, und das Pensionssystem durch diese Verhinderer nicht ausreichend reformiert werden kann, wird das schwerwiegende Folgen mit sich bringen: Eine Verschiebung der Reform auf die nächsten Jahre fällt vor allem der jungen Generation auf den Kopf und schärfere Maßnahmen und Einschnitte bei der Reformierung der Pensionen in zwei bis drei Jahren wären die Folge: "Wenn es das ist, was der ÖGB will, sollten sich Gewerkschaftsmitglieder gut überlegen, ob sie bei diesem Verein noch dabei bleiben und kämpfen wollen", so Krenn abschließend.

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