Ausstellung: Berühmte Kunstsammlungen in Ungarn: "Mihály Schéner" - Ein Maler aus der Sammlung Körmendi-Csák

Wien (OTS) - Eröffnung: 3. Juni 2003, 19.00 Uhr, Ungarisches Kulturinstitut Collegium Hungaricum, 1020 Wien, Hollandstraße 4

Die Ausstellung wird vom Schriftsteller und ehemaligen Kulturminister Gábor Görgey eröffnet.

Der Maler, Grafiker und Bildhauer Mihály Schéner (1923), der heuer seinen 80. Geburtstag feiert, studierte bei Gyula Rudnai an der Hochschule für bildende Kunst in Budapest. Seit 1962 wurden seine Arbeiten nicht nur in Ungarn, sondern bei zahlreichen Ausstellungen im Ausland, u.a. in London, Amsterdam, Hamburg, Paris, Wien, Berlin, Oldenburg und Warschau gezeigt. 1978 wurde ihm der Munkácsy-Preis und 1995 der Kossuth-Preis verliehen. Er ist Mitglied der Kunstakademie Széchenyi und der Ungarischen Kunstakademie. Für viele Kunsthistoriker gilt Mihály Schéner als die originellste Figur der ungarischen bildenden Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

"Zum ersten Mal begann ich mich in Paris mit der Folklore auseinanderzusetzen, als meine Kindheitserinnerungen an das Bäuerliche und mein Anspruch auf moderne Kunst aufeinandertrafen. In meinen Arbeiten erscheinen Hirten, Betyaren, Straßenräuber und Lebkuchen-Husaren - mit der Absicht, etwas zu bauen, zu konstruieren. Dabei war ich von der Intention geleitet, die ungarische Folklore in die europäischen Stilbestrebungen zu integrieren." (Mihály Schéner)

Die Ausstellung ist bis 25. Juni geöffnet.

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