EADS weist Meldungen über angeblich Lieferverzögerungen und technische Probleme beim Eurofighter als unseriös zurück

München (OTS) - Neuerliche Meldungen über angebliche neue Verzögerungen im Eurofighter-Programm weist die EADS zurück. Die EADS wird wie mit der deutschen Luftwaffe vereinbart, Ende Juni zwei weitere Maschinen für den Flugbetrieb zu übergeben. Weitere fünf Flugzeuge folgen bis zum Oktober 2003. Bereits im März dieses Jahres wurde das erste Serienflugzeug an die Technische Schule der Luftwaffe in Kaufbeuren für Ausbildungszwecke bereitgestellt. Damit ist gesichert davon auszugehen, daß die mit dem Kunden vereinbarten Auslieferungsziele erreicht werden.

Da alle für die Übernahme der Eurofighter Typhoon durch die am Programm beteiligten Nationen notwendigen Nachweise erbracht sind, seien keine Verzögerungen zu erwarten. Schwierigkeiten des Flugregelsystems, die angeblich die Übernahme bereitgestellter Flugzeuge verhindern, wurden von der EADS als unwahr zurückgewiesen.

Das Produktionsprogramm befindet sich auf gutem Wege: Die Fertigung des 110. Serienflugzeugs hat begonnen und die Endmontage des ersten Einsitzers für die deutsche Luftwaffe liegt voll im Plan. Bis Frühjahr 2004 werden in Manching insgesamt zehn Einsitzer montiert, dann folgen wieder zweisitzige Maschinen.

Der Abrufauftrag für weitere 236 Maschinen befindet sich in der letzten Abstimmungsrunde zwischen der NATO-Agentur NETMA und der Industrie. Die Arbeiten für die sogenannte Tranche 2 haben bei den Partnergesellschaften im Eurofighter/Typhoon-Programm bereits im letzten Jahr begonnen.

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