Walch: Viele wollen gar nicht streiken

Anrufer beschweren sich über mangelnde Demokratie im ÖGB

Wien, 2003-06-02 (fpd) - "Ständig rufen bei mir und meinem Büro Leute an und erklären, daß sie eigentlich gar nicht streiken wollen", erklärte heute FPÖ-Vizeobmann Abg. Max Walch. Kritisiert werde von den Anrufern vor allem das mangelnde Demokratieverständnis des ÖGB. "Viele Arbeitnehmer fühlen sich mit den Streiks überrumpelt und nicht richtig vertreten. In vielen Betrieben und Abteilungen ist es nur zu offenen Abstimmungen gekommen." ****

"Arbeitnehmer, die gegen die Streiks sind, haben sich oft nicht getraut, auch ihrem Willen entsprechend dagegen zu stimmen - weil sie von den Betriebsräten oft unter Druck gesetzt werden und in Zukunft durch ihre Wahl Verschlechterungen für ihre Person fürchten", weiß Walch zu berichten. "In vielen von den wenigen Abteilungen, in denen ein geheimes Votum möglich war, ist die Abstimmung sehr viel knapper ausgegangen, als es von der Gewerkschaft ständig lanciert wird."

Der FPÖ-Arbeitnehmervertreter fühlt sich damit in seiner Meinung zum ÖGB bestätigt: "Viele ASVG-Versicherte haben das falsche Spiel der Gewerkschaft schon durchschaut: Man streikt nur, um Privilegien zu schützen." (Schluß)

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