VP-Fürst: Werden Wiener Linien klagen

Seniorenbund wird Vertragsbruch wegen politischen Streiks nicht hinnehmen

Wien (2. 6. 2003) - "Wir haben unseren Rechtsanwalt beauftragt, wegen des für morgen angekündigten Streiks der Wiener Linien eine Klage wegen Vertragsbruchs vorzubereiten. Die Wiener Senioren haben nämlich überhaupt kein Verständnis dafür, dass sie trotz bezahlter, gültiger Jahresnetzkarte einen Tag lang zu Fuß gehen müssen", erklärte der Landesgeschäftsführer des Wiener Seniorenbundes, Stadtrat a.D. Anton Fürst. ****

Fürst weiter: "Bei diesem Streik geht es weder um einen Arbeitskampf wegen schlechter Arbeitsbedingungen oder ungenügender Bezahlung, noch um Inhalte, die der Gesetzgebung der Stadt Wien unterliegen. Vielmehr ist es ein mutwilliger Missbrauch des Streikrechts zu Lasten der Wiener Fahrgäste und des eigenen Unternehmens, um die nach Verhandlungen am Runden Tisch mit den Sozialpartnern ohnedies erheblich reduzierten, unbedingt notwendigen Reformen des Pensionssystems gänzlich zu verhindern."

"Dass Gewerkschaftsbund und SPÖ-Opposition in mangelnder Reformbereitschaft wieder einmal vereint gegen die Bundesregierung auftreten und auch die zuletzt angebotene Minimalversion der Pensionsreform ablehnen, verwundert einigermaßen. Dass aber die Wiener Linien und andere Unternehmen, in denen die SPÖ oder ihre Gewerkschaft den Ton angibt, an diesem parteipolitischen
Kampf teilnehmen, können und wollen wir im Interesse der Wiener Pensionisten nicht hinnehmen", so Fürst abschließend. (Schluss)

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