Unterrieder fordert Schluss mit dem Polittheater

: SPÖ lehnt Insellösungen für Kärnten ab und wirft Strutz und Haider vor, die Gesetzeslage nicht zu kennen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wenn Haider die Sozialpartner zur Ordnung aufruft, dann sieht man wie wenig er sich auskennt und dass den Freiheitlichen jedes Mittel Recht ist, um ein Polittheater zu inszenieren", stellte SP-Klubobmann Adam Unterrieder am Montag fest. Haider und Haupt hätten es als Regierungsparteien jederzeit in der Hand eine Österreichweite Harmonisierung zu verwirklichen, offensichtlich wollen die Kärntner Freiheitlichen jedoch nur mit einem Polittheater in Kärnten von der Notwendigkeit einer bundesweiten Pensionsharmonisierung und ihrem eigenen Scheitern ablenken, so Unterrieder.

"Von uns SozialdemokratInnen wird es ganz gewiss keine Zustimmung für Insellösungen geben, nur weil Herbert Haupt keine bundesweite Lösung schafft", dazu Unterrieder, der die Notwendigkeit einer Österreichweiten Harmonisierung unterstrich. Der FPÖ warf Unterrieder vor, mit einer billigen Schmierenkomödie von der tatsächlichen Pensionsproblematik abzulenken. "Herbert Haupt hat uns diese bittere Suppe eingebrockt, jetzt soll er sie auch wieder vom Tisch nehmen", sagte Unterrieder.

Scharfe Kritik übte der SP-Klubobmann an Landeshauptmann Haider. Dieser habe außer PR-Gags wenig zu bieten. "Der Ankauf teurer Kampfflieger - während zeitgleich ein Pensionsraub stattfindet - ist wollte uns Haiders vor der Wahl mit Plakaten einreden von ihm gestoppt worden. Jetzt fliegen unsere Pensionen wirklich bald durch die Luft und die Plakate waren offensichtlich das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden", Unterrieder weiter: "jeder kann selbst entscheiden wie glaubwürdig Landeshauptmann Haider wirklich ist".

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