LKH Wolfsberg in neuem Glanz

Eröffnung der renovierten Chirurgie und Unfallchirurgie - 50 Mio. Euro für weiteren Ausbau bis 2008 - Lymphologie soll bald Dauereinrichtung werden

Klagenfurt (LPD) - Eröffnet und eingeweiht wurden heute, Montag, die renovierten Abteilungen für Chirurgie und Unfallchirurgie des Landeskrankenhauses Wolfsberg. Auf den vier generalsanierten Bettenstationen sollen den Patienten nunmehr bei Diagnostik, Pflege und Therapie die besten und modernsten Voraussetzungen geboten werden.

Für Landeshauptmann Jörg Haider ist das LKH Wolfsberg ein "wesentlicher Mosaikstein" im Kärntner Gesundheitskonzept, welches eine "dynamische und positive Entwicklung" aller Standorte verzeichne. Noch nie seien in Kärnten so viele Investitionen im Gesundheitsbereich getätigt worden, wie derzeit, betonte Haider. Der Gesundheitssektor befinde sich in einem enormen Wachstumsprozess, den Kärnten wirtschaftlich und beschäftigungspolitisch nutzen wolle. Wolfsberg sei hierbei u.a. mit dem Projekt Lymphklinik, welches bald zur Dauereinrichtung werden solle, vorbildlich, meinte der Landeshauptmann.

Auch Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Ambrozy strich die Bedeutung des LKH Wolfsberg als "starkes Regionalkrankenhaus" hervor. So würde dieses nicht nur das Kärntner Unterland mitversorgen, sondern mit Einrichtungen wie der Lymphologie auch überregionale Aufgaben erfüllen. Um den Standort weiter zu stärken sollen laut Ambrozy bis zum Jahr 2008 insgesamt 50 Mio. Euro investiert werden. Neben verschiedenen baulichen Maßnahmen seien hier vor allem der Ausbau der Lymphologie und der Geriatrie sowie die Errichtung einer Akutpsychiatrie geplant. Zum Thema Lymphklinik sein bereits für Juni d.J. Verhandlungen mit dem Hauptverband der Sozialversicherer festgelegt, so der Gesundheitsreferent.

Weiters strichen Haider und Ambrozy unisono die Standortgarantie für das LKH Wolfsberg hervor. So sei im Krankenanstaltenplan 2002 eine "klare Entscheidung für die Struktur der Kärntner Krankenanstalten" gefallen, betonte der Gesundheitsreferent. Der Landeshauptmann plädierte dafür, gemeinsam die Stärken des Kärntner Gesundheitswesens hervorzuheben, welches im nationalen und internationalen Vergleich gut abschneide. Gerüchte über etwaige Standortschließungen kritisierten beide massiv.

(S E R V I C E: Das LKH Wolfsberg im Internet unter:
www.lkh-wo.at)
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