Fuhrmann: Gewerkschaft raubt der Jugend nicht nur Pensionen, sondern auch den Arbeitsplatz

Gewerkschaftsegoismus schadet der Jugend

Wien, 2. Juni 2003 (ÖVP-PK) "Einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund einer Milliarde Euro anzurichten, trotz breitem Entgegenkommen der Regierung, das der Jugend im Sinne der Generationensolidarität fast schon zu weit geht, halte ich für einen Akt der Unverschämtheit", sagte heute, Montag, die Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann zu den am Dienstag angekündigten Streiks. "Österreich galt bisher als streiksicheres Land, diese Tatsache machte uns unter anderem zu einem interessanten Land für viele Investoren und sicherte über Jahrzehnte hinweg tausende Arbeitsplätze. Viele Firmen werden sich anhand der momentanen Zustände doppelt und dreifach überlegen, in Österreich zu investieren und Arbeitsplätze für junge Menschen zu schaffen. Der ÖGB muss endlich einsehen, dass Reformen für dieses Land notwendig sind, um die Pension der jungen Generation langfristig zu sichern." Außerdem gebe es laut Fuhrmann in Österreich etliche Menschen, die dem Streikaufruf nicht folgen wollen und quasi gezwungen werden, der Arbeit fern zu bleiben. ****

"Die jungen Menschen in Österreich sehen ein, dass durch die Bemühung der Bundesregierung nicht 40 Prozent verloren gehen, sondern 60 Prozent Pension gewonnen werden. Wenn alle unverschämten Forderungen der Gewerkschaft erfüllt werden, müssen wir uns in spätestens zehn Jahren erneut einer Pensionsdebatte stellen", so Fuhrmann weiter.

"Herr Verzetnitsch und seine Genossen handeln in dieser Causa unverantwortlich. Es geht ihnen nicht um die Sache, sondern um billigen Populismus. Einen Abwehrstreik der öffentlichen Verkehrsmittel in der Hauptmaturazeit zu organisieren, behindert hunderte Maturanten, die teilweise bereits beim letzten Streik der Verkehrsbetriebe vor der Schule auf Parkbänken übernachten mussten, um rechtzeitig zur Matura erscheinen zu können. Ich fordere Herrn Verzetnitsch auf, von seinem Ego-Trip Abstand zu nehmen und nicht nur an seine eigene Klientel zu denken, sondern auch an die Zukunft der jungen Leute in Österreich", schloss Fuhrmann.

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