Morak: ‚Austrian Children's Literature Database' essentielle Erweiterung des Angebots in der Kinder- und Jugendliteratur

Neue Kinder- und Jugendliteraturdatenbank ab heute im Netz verfügbar

Wien (OTS) - "Mit der ,Austrian Children's Literature Database' (Alida) geht mehr als ein weiterer Datenpool ans Netz, Alida bietet eine graphisch gelungene Präsentation von wesentlichen Informationen zu den Kinder- und Jugendbuchkünstlerinnen und -künstlern aus Österreich, einen virtuellen Marktplatz, der von Lesern, Verlegern und Lektoren genutzt werden kann", so Kunststaatssekretär Franz Morak, heute, Montag, anlässlich der Präsentation der Kinderliteraturdatenbank "Austrian Children's Literature Database" im Kinderliteraturhaus, die ab heute im Internet unter www.alida.at abrufbar sein wird.

Das Institut für Jugendliteratur und Leseforschung habe hier erstmals eine zentrale Plattform geschaffen, in der bio-bibliographische Daten zu Autoren, Illustratoren und Übersetzern seit 1945 im Bereich der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur zusammengefasst werden, eine Plattform, die sich zu einer multimedialen Präsentation der Kinderliteratur-Künstler entwickeln soll. "Ich bin überzeugt, dass nicht nur die Fachkreise davon profitieren werden, sondern dass Alida auch dazu beitragen wird, die österreichischen Autoren, Illustratoren und Übersetzenden international zu promoten", so Morak weiter.

"Dem Engagement des Kinderliteraturhauses ist es zu verdanken, dass die Kinderliteratur längst nicht mehr als Pädagogik mit den freundlichen Mitteln der Literatur angesehen wird, sondern sich als eigenständiges Genre der Literatur ästhetisch behaupten konnte. Kinderliteratur ist keine kleine Literatur, die erst laufen lernen muss, sondern ästhetisch anspruchsvolle Kunst auf Augenhöhe ihrer Leserinnen und Leser", so der Staatssekretär, der in diesem Zusammenhang auch auf die Fördermaßnahmen des Bundes, wie beispielsweise die Integration der Kinder- und Jugendbuchverlage in die allgemeine Verlagsförderung oder die neu eingerichteten Mira Lobe-Stipendien verwies, die einen wesentlichen Akzent gesetzt haben, um Autorinnen und Autoren dabei zu unterstützen, für Kinder und junge Leser zu schreiben. "Mit der Datenbank wurde ein Werbemedium geschaffen, das eine essentielle Erweiterung des Angebots für die Literatur für junge Leserinnen und Leser darstellt", so Morak abschließend.

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