Walch: ÖGB streikt für den Erhalt von Privilegien

Arbeitsplätze und Prämienzahlungen gefährdet

Wien, 2003-06-02 (fpd) - "Weiterhin werden die Gewerkschaftsmitglieder mißbraucht und für rein parteitaktische SPÖ-Interessen benutzt", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesobmann und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Wenn man sich anschaut, daß mit ÖBBlern, Lehrern und anderen Beamten hauptsächlich jene streiken, die ohnehin viel zu viele Pensionsprivilegien haben, so kommt man schnell drauf, daß der ÖGB an einer Gleichstellung gar nicht interessiert und daher aus fadenscheinigen Gründen gegen die Pensionsreform ist." ****

"Vielfach geht es sogar nur darum, persönliche Sonderrechte zu schützen, die in Trägern der Sozialversicherungen erworben wurden", so Walch weiter. Der ÖGB sei nur zum Schein für die Harmonisierung, in Wahrheit aber "kämpft man mit brutalen und ungerechtfertigten Mitteln für den Erhalt der Ungleichbehandlung". Schließlich werde bereits mit dieser Reform festgeschrieben, daß wirklich ab Jahresende an einer Gleichstellung gearbeitet werde: "Ab 1.1. 2004 wird der Durchrechnungszeitraum auch für Beamte angehoben, und zwar im ersten Schritt gleich um 18 Monate. Und mit dem selben Datum wird auch die Reduzierung des Steigerungsbetrages für Beamte beginnen. Das war den Herren wohl zu schnell."

"Mit dem Beginn der ASVG-Reform muß auch die Anhebung des Pensionsantrittsalters für Beamte festgeschrieben werden. Auch wenn es der Gewerkschaft nicht paßt, wir werden weiter für die Gleichstellung in allen Bereichen kämpfen." Walch tritt weiters dafür ein, daß es bei Politikern und anderen Privilegierten wie aus den Sozialversicherungsträgern zu erhöhten Solidarbeiträgen kommen solle. Die Sozialpartner ruft er auf, die Straße zu verlassen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

"Verzetnitsch und Co zeigen endlich ihr wahres Gesicht. Denn würde es ihnen tatsächlich um die Vertretung der Arbeitnehmer gehen, so würden sie nicht zu Streiks aufrufen, die nur dazu führen, Arbeitsplätze zu gefährden und Prämienzahlungen in Frage zu stellen. Leider geht es ihnen aber nur darum, die verkorkste Oppositionspolitik der SPÖ zu betreiben - und dazu ist ihnen jedes Mittel recht", so der freiheitliche Arbeitnehmervertreter. "Ich kann die Arbeitnehmer nur noch warnen: Der ÖGB beschließt immer erst am Ende einer Streikzeit, wie viel bzw. besser gesagt wie wenig jeder einzelne als Streikentschädigungsgeld bekommt", meinte Walch abschließend. (Schluß)

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