Lopatka: Parallelen zwischen Dinosaurieren und ÖGB frappant

Selbst GPA beklagt Konzeptlosigkeit des ÖGB

Wien, 2. Juni 2003 (ÖVP-PK) Prähistorisch, schwerfällig und überholt: Die Parallelen zwischen den längst ausgestorbenen Dinosauriern und dem ÖGB seien frappant, betonte heute, Montag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. "Das Dramatische daran ist, die Dinosaurier haben durch ihr unzeitgemäßes Dasein nur sich selbst geschadet. Der ÖGB aber schadet durch seine veraltete Denkweise der Zukunft aller Österreicher." ****

Prähistorisch sei der ÖGB in seinem Ansinnen, die Probleme durch eine Umverteilung von Reich zu Arm zu lösen. Lopatka: "Heute geht es aber um Generationengerechtigkeit." Der ÖGB sei mit seinen Vorstellungen in den 70er Jahren stehen geblieben, wie der Pensionsexperte Bert Rürup bestätigt habe.

Wie schwerfällig der ÖGB sei zeige sich allein durch die Tatsache, dass es seit Jahrzehnten noch nie eine Reform gegeben habe, die sich der ÖGB auf seine Fahnen heften könne. "Die Reformunfähigkeit und Konzeptlosigkeit des ÖGB hat also mittlerweile Tradition. Und so hat es die Gewerkschaft auch bis zum heutigen Tag nicht geschafft, ein eigenständiges Konzept für die Pensionssicherung der Österreicher vorzulegen, was selbst die GPA in einem internen Papier bedauert", sagte Lopatka.

In dem GPA-Papier heißt es: "Den Gewerkschaften wird im Zusammenhang mit der laufenden Pensionsdiskussion vielfach Konzeptlosigkeit vorgeworfen und das Stimga der 'Bremser' und 'Verhinderer' umgehängt. Das liegt zu einem guten Teil daran, dass von gewerkschaftlicher Seite bislang kein umfassendes Konzept für eine sozial verträgliche und nachhaltige Reform der Alterssicherung vorgelegt wurde. Ein solches ist aber dringend notwendig, um konstruktiv in der Debatte mitwirken zu können, und um in der Öffentlichkeit auch Alternativen zur Regierung darstellen zu können. Mitglieder und Funktionäre haben schon bisher von der GPA ein Alternativkonzept massiv eingefordert." Daher verlange die GPA in dem internen Papier folgerichtig ein "schlüssiges, durchdachtes und kommunizierbares Alternativkonzept". Lopatka: "Wenigstens ist die GPA schon so weit, dass sie erkennt, kein Konzept zu haben."

Völlig überholt sei letztlich die Praxis des ÖGB, einzig mit Streiks auf sich aufmerksam zu machen. Mit den Streiks schade der ÖGB den Menschen und der Wirtschaft. "Mütter können ihre Kinder nicht in den Kindergarten bringen. Und Experten schätzen den volkswirtschaftlichen Schaden, der durch einen Streiktag entsteht, auf eine Milliarde Euro. Soll das etwa zum Besten für die Österreicher sein? Der ÖGB fährt über die Menschen drüber, überrollt sie regelrecht mit seinen Streiks, ohne einen konstruktiven Vorschlag zu machen", schloss Lopatka.

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