Toifl: Gewerbe und Handwerk bei Berufsweltmeisterschaft stark vertreten

Tolle Arbeit von Jugendlichen und Betrieben bei Vorbereitung auf WM

Wien (PWK346) - "Bei der 37. Berufsweltmeisterschaft in St. Gallen vom 12. - 26. Juni 2003 stellen unsere Gewerbe- und Handwerksbetriebe 14 von den insgesamt 25 österreichischen Teilnehmern. Das sind fast zwei Drittel", freut sich Georg Toifl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk. Vertreten sind die Berufe Fliesenleger, Sanitär- und Elektroinstallateur, Maurer, Steinmetz, Maler, Möbel-und Bautischler, Florist, Friseur, Konditor, Kraftfahrzeugtechnik sowie Landschaftsgärtner. Die Jungfachkräfte dürfen nicht älter als 22 Jahre sein und sind aus einer harten österreichweiten Vorauswahl in ihren jeweiligen Berufen als Sieger hervorgegangen. Die Vorbereitung und Zusammenstellung des österreichischen Teams dauert mehr als ein Jahr.

"Nicht nur unserem tüchtigen Facharbeiternachwuchs wird das Äußerte abverlangt, sondern auch für die Ausbildungsbetriebe fällt einiges an Arbeit an", so Toifl. Die Jugendlichen müssen schon im Vorfeld gezielt von den betrieblichen Fachexperten auf die Olympiade vorbereitet werden. "Denn Nervenstärke und eine gute Zeiteinteilung bei der Ausführung der Arbeiten sind genauso wichtig wie das handwerkliche Geschick", so der Obmann.

"Gerade im Bereich des Handwerks bewährt sich das duale Ausbildungssystem im internationalen Vergleich bestens", ist sich Helmut Heindl, Geschäftsführer der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, sicher. Wenn es darum geht, bei der WM unter Zeitdruck Entscheidungen zu treffen und effizient zu arbeiten, bringt der theoretische und praktische Erfahrungsvorsprung viel. Die hervorragenden Leistungen unseres Fachkräftenachwuchses bei der Berufs-WM vor allem im letzten Jahrzehnt stehen für den Stellenwert qualifizierter Mitarbeiter in heimischen Unternehmen.

"Das österreichische Gewerbe und Handwerk weiß den Einsatz aller Beteiligten bei der diesjährigen Berufsolympiade, die im 2-Jahresrhythmus stattfindet, zu schätzen" sind sich Toifl und Heindl einig, "denn die Arbeit unserer Betriebe ist es, die die Wirtschaft Österreichs stark macht!" (us)

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