Abfall möglichst vermeiden, den Rest sinnvoll verwerten

LSth. Egger: Wertstoffhof ist Bürgerservicezentrum

Langen/Bregenz (VLK) – "Früher war Abfall ein lästiges Anhängsel. Heute wissen wir, dass vielfach eine
wirtschaftliche und sinnvolle Wiederverwertung möglich ist.
Somit ist der Wertstoffhof ein Bürgerservicezentrum der
Gemeinden. Die Abfallsammlung und –trennung, die in
Vorarlberg hervorragend funktioniert, ist auch von der
Infrastruktur her gesichert." Das sagte Landesstatthalter
Dieter Egger am Wochenende anlässlich der Eröffnung des Wertstoffhofes in Langen bei Bregenz. ****

Egger nahm bei dieser Gelegenheit zu verschiedenen
aktuellen Fragen der Abfallwirtschaft Stellung, etwa zur
künftigen Sammelstruktur: Ab kommendem Jahr können viele
kleine Plastikabfälle wieder in den normalen Hausmüll
wandern. Bei der Altstoff Recycling Austria (ARA) laufen
derzeit entsprechende Praxisversuche. Egger: "Jedenfalls
muss es eine offene Information geben. Die Konsumenten
dürfen nicht den Eindruck gewinnen, dass das, was sie
bisher gesammelt haben, sinnlos war. Immerhin haben sie
bisher in Österreich durch ihre Sammelmenge 15 bis 20
mittelgroße Deponien eingespart."

Bezüglich Deponieverordnung bekräftigte Egger das
Bemühen um eine Vorarlberger Lösung, die Siedlungs- und Gewerbeabfälle einschließt. Bestmögliche Wertschöpfung im
Lande und sinnvolle Kooperationen mit Verbrennungsanlagen
im benachbarten Ausland werden angestrebt.

Als Beispiele dafür, dass man in der Abfallwirtschaft im
Ländle ständig um weitere Verbesserungen bemüht ist, nannte
Egger die geplante Gesetzesfolgenabschätzung für das neue Landesabfallrecht sowie das kürzlich vorgestellte Mehrweg-Sammelsystem Öli.

Die oberste Priorität sieht Egger nach wie vor bei der Abfallvermeidung: "Es gilt weiterhin: Abfall so gut und so
viel wie möglich vermeiden, den Rest sinnvoll verwerten." (gw/dw/dig,nvl)

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