Rieder: Stadt Wien ermöglicht Zahlen von Rechnungen per Internet

Weiterer Schritt der e-government-Offensive der Stadt Wien

Wien (OTS) - "Ab sofort können Rechnungen der Stadt Wien per Internet bezahlt werden. Wir bieten unseren Kunden damit ein elektronisches Service, das 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht und sich bequem von zu Hause bedienen lässt", erklärte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp
Rieder am Montag im Rahmen eines Mediengesprächs. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich der Zugang zu einem PC mit Internetanschluss. Das Service ist für Kunden kostenlos - die Kosten der Transaktionen werden von der Stadt Wien getragen - und steht für Rechnungen, wie zum Beispiel für Kindertagesheime, Wassergebühren, Müllgebühren, Spitalskosten etc. zur Verfügung. Ausgenommen sind lediglich Rechnungen für Abschleppungen und sämtliche Strafzahlungen, da diese persönlich per Post zugestellt werden müssen. Der Bereich Wiener Wohnen wird ab 2005 miteinbezogen.

Die Anmeldung erfolgt für jene Kunden, die bereits Internetbanking bei einer der Partnerbanken nutzen, über das Internetportal ihrer Bank, für Kunden, die diese Service noch nicht in Anspruch nehmen, über die neutrale Plattform http://www.e-rechnung.at/. Ist man für dieses Service angemeldet, informiert "e-rechnung" den Kunden via e-mail, dass eine Rechnung bereitliegt. Mit einem Blick auf die Homepage seines Internet-Banking bzw. unter http://www.e-rechnung.at/ können die aktuell eingegangenen Rechnungen kontrolliert und per Mausklick die Bezahlung vom Girokonto veranlasst werden.

Projektpartner ist die Electronic Bill Presentment und Payment GmbH - EBPP, ein Joint Venture von Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG und Raiffeisen Bankengruppe.

An dem Mediengespräch nahmen auch Karl Samstag, Vorstandsvorsitzender der BA-CA, Christian Wagner (EBPP), Peter Neubauwer (Erste Bank), Heinz Wiedner (RZB) und Franz Döller, Rechnungsamtsdirektor der Stadt Wien, teil.****

Rechnungsamtsdirektor Döller: "Mehr Service für unsere Kunden"

Für den Direktor des Rechnungsamtes der Stadt Wien, Franz Döller, stellt dieses Service einen Meilenstein in der Betreuung der Stadt Wien-Kunden dar: "Mit dieser modernen und bequemen Form der Rechnungsübermittlung und Zahlung hoffen wir, unseren Bürgern die Begleichung ihrer Forderungen künftig zu erleichtern. Wir erwarten übrigens nicht, dass alle 3 Millionen Rechnungen, die pro Jahr vom Rechnungsamt der Stadt Wien verschickt werden, in Zukunft per e-mail bezahlt werden, betrachten diese Möglichkeit aber als Zusatzservice für alle Wienerinnen und Wiener."

3 Millionen Rechnungen pro Jahr

Pro Jahr werden rund 3 Millionen Rechnungen von der Stadt Wien verschickt. 1 Million Rechungen legt der Wiener Krankenanstaltenverbund, je 500.000 Rechnungen werden für Grundbesitzabgaben (Grundsteuer und Müllabfuhrgebühr) und Wasser-/Abwassergebühren gestellt. Der Rest verteilt sich unter anderem auf Rechnungen für Kindertagesheime, Soziale Dienste oder Musikschulen u.a.

Bequem und rund um die Uhr: Bezahlen der Rechnungen von zu Hause

Diese bankenübergreifende Dienstleistung gibt jedem Internet-User der teilnehmenden Institute die Flexibilität, Rechnungen kostengünstig und unabhängig von den Bankenöffnungszeiten von zu Hause aus zu bezahlen.

Weiterer Vorteil für die Kunden ist, dass jederzeit ein Gesamtüberblick über alle eingelangten, offenen, bezahlten und abgelehnten Rechnungen besteht. Über ein Auswahlmenü kann der Rechnungsbestand nach Eingangsdatum sortiert und jederzeit abgefragt werden. Wenn gewünscht, können die elektronischen Belege einfach am PC ausgedruckt und archiviert werden.

Die Anmeldung

Um die Sicherheit der Transaktionen zu gewähren, unterliegt die Anmeldung gewissen Sicherheitskriterien. Für Kunden, die bereits Internetbanking bei einer der Partnerbanken nutzen, ist dies über ihr Bank-Internetportal möglich. Das heißt, die Anmeldung kann direkt im Internet-Banking der Bank Austria - Creditanstalt AG (Online-banking), der Erste Bank (netbanking) oder Raiffeisen Bank (ELBA) erfolgen. Es genügt, das im Internet-Banking angebotene Anmeldeformular per TAN-Code zu bestätigen.

Für Kunden, die bis jetzt kein Internetbanking verwendet haben, ist aber auch eine Anmeldung direkt bei
http://www.e-rechnung.at/ möglich. Dazu müssen persönliche Daten, wie Name, Adresse, e-mail-Adresse, Bezeichnung des Geldinstitutes, Girokontonummer, in ein Formular eingetragen werden. Das Formular muss ausgedruckt, unterschrieben und gemeinsam mit der Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises per Fax oder postalisch an EBPP Electronic Bill Presentment and Payment GmbH, Landstraßer Hauptstraße 5/1, 1030 Wien,

übermittelt werden. Nach erfolgter Registrierung erhält der Bürger eine Verständigung per e-mail und kann nunmehr in http://www.e-rechnung.at/ mit seiner Benutzerkennung einsteigen und seine Stadt Wien-Rechnungen bearbeiten.

Stadt Wien-Rechnungen von zu Hause bezahlen

Ist man als Kunde einmal registriert, so wird man via e-mail über eine vorliegende Rechnung der Stadt Wien informiert. Mit einem Blick auf die Homepage können Sie den aktuellen Stand der eingegangenen Rechnungen kontrollieren. Per Mausklick können Sie nun die Bezahlung von Ihrem Konto veranlassen. Die Stadt Wien-Kunden können nach wie vor - genauso wie bei in Papierform übermittelten Rechnungen - entscheiden, ob eine Rechnung bezahlt oder abgelehnt werden soll.

Internet-Bankkunden erledigen die Überweisung per TAN-Code. Kunden von www.e-rechnung.at geben eine einmalige Einzugsermächtigung und benötigen für die einzelne Überweisung keinen Code.

Abbuchung erfolgt erst am Tag der Fälligkeit - Mahnungen nach wie vor per Post

Die Information über eine vorliegende Rechnung erfolgt etwa zwei Wochen vor Fälligkeit. Etwa zwei Tage vor Fälligkeit wird dem Kunden eine Erinnerung zugeschickt.

Der vorgeschlagene Termin der Abbuchung - immer der Tag der Fälligkeit - kann bestätigt oder abgeändert werden. Sollte bis zum Fälligkeitstag keine Überweisung erfolgt sein, so wird dem Kunden die Mahnung wie auch bisher per Post zugeschickt.

Welche Stadt Wien-Rechnungen können per email bezahlt werden?

Sämtliche Rechnungen aus dem Bereich der Stadt Wien können ab sofort auf diesem Weg bezahlt werden. Ausgenommen sind Kosten für Abschleppungen, sämtliche Strafzahlungen (Parkometerstrafen, Verwaltungsstrafen), da diese einer persönlichen Zustellung per Post bedürfen. Der Bereich Wiener Wohnen (Miete für Gemeindewohnungen) soll ab 2005 miteinbezogen werden.

Die Rechnungen der Stadt-Wien-Tochter "Wiener Stadtwerke Holding AG" - also Rechnungen für Wienstrom, WienGas, Fernwärme und den Wiener Linien können nicht über dieses System bezahlt werden.

o Infos: Nähere Informationen zu dem Projekt - z.B. welche Rechnungen ab sofort per e-mail bezahlt werden können, wie die Anmeldung erfolgt etc. - gibt es unter folgenden Adressen: billpresentment@m06.magwien.gv.at Infos/Anmeldung: http://www.e-rechnung.at/ HOTLINE (Infos, Folder) Tel.: 01-955 19 00

(Schluss) mmr

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Martin Ritzmaier
Tel.: 4000/81 855
martin.ritzmaier@gfw.magwien.gv.at

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