Bau- und Holzarbeiter: Massive Beteiligung an Abwehrstreiks!

GBH: Bau- und HolzarbeiterInnen sind vom Pensionsraub am stärksten betroffen!

Wien (GBH/ÖGB). "Bau- und HolzarbeiterInnen werden sich in zahlreichen Betrieben und Baustellen an den morgigen Abwehrstreiks massiv beteiligen und so ein Zeichen gegen die soziale Ungerechtigkeit setzen, die derzeit in unserem Land herrscht", so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB-Vizepräsident Johann Driemer.++++

Gerade die Bau- und HolzarbeiterInnen sind vom geplanten Pensionsraub durch die Bundesregierung massivst betroffen. Die sogenannte "Hacklerregelung" betrifft die klassischen "Hackler" -also Schwerarbeiter - absolut nicht - kein Bauarbeiter ist auf Grund der Beschäftigungsverläufe in der Lage, 45 Beitragsjahre zu erwerben. Wiederkehrende erzwungene Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten und längere Ausfallszeiten nach Arbeitsunfällen gerade am Bau mit seinen widrigen und gefährlichen Arbeitsbedingungen verhindern das.

Auch das Fehlen einer Regelung zur Berücksichtigung von Schwerarbeit im Pensionsrecht betrifft gerade die Bau- und HolzarbeiterInnen. Driemer: "Auch bei bester Gesundheitsvorsorge kann man einen so belastenden Beruf wie den des Bauarbeiters keinesfalls mehr als 45 Jahre ausüben. 45 Versicherungsjahre sind genug! Dazu kommt, dass die Bundesregierung auch den Zugang zur Invaliditätspension erschweren will. Und als `Belohnung´ für all diese Verschlechterungen gibt es dann für die ArbeitnehmerInnen auch noch massive Pensionskürzungen von mehr als einer Monatspension pro Jahr, die für viele existenzgefährdend sind. Auch Pensionsexperten widersprechen der von der Bundesregierung vorgelegten Pensionsreform."

Driemer abschließend: "Den Bau- und HolzarbeiterInnen reicht´s. Deshalb setzen sie mit den Abwehrstreiks ein massives Zeichen für soziale Gerechtigkeit!"

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