Wichtige Hilfe für Menschen in Notsituationen

Sozialfonds unterstützt Krisenwohnungen des IfS

Bregenz (VLK) – Die Krisenwohnungen des Instituts für Sozialdienste (IfS) werden auch heuer aus dem Sozialfonds unterstützt. Auf Antrag von Soziallandesrätin Greti Schmid
hat das Kuratorium des Sozialfonds für den Betrieb dieser
Wohnungen sowie zur Schaffung einer Zuwohnung in Bludenz
zur Dornbirner Frauennot-Wohnung einen Beitrag von 42.500
Euro genehmigt. "Diese Wohnungen sind wichtige
Einrichtungen, um Menschen in privaten Notsituationen rasch
helfen zu können", so Schmid. ****

Die fünf Krisenwohnungen dienen der kostengünstigen Unterbringung und Betreuung von Frauen und Kindern bei
akuter Wohnungslosigkeit, insbesondere nach Scheidungen.
Diese Wohnungen sind oft die einzige Möglichkeit, sie unterzubringen. Im Jahr 2002 suchten 103 Personen Hilfe,
davon waren 35 Kinder. 8.524 Aufenthaltstage entsprechen
einer durchschnittlichen Belegung von 4,7 Personen pro
Wohnung.

"Mit den Krisenwohnungen hat das IfS Zufluchtsstätten
vor allem für Frauen und Kinder geschaffen, die in
psychischer und materieller Abhängigkeit leben und
körperlich oder seelisch misshandelt werden. In solchen
Fällen muss die Gesellschaft ihre Verantwortung wahrnehmen
und helfend einspringen", betont Landesrätin Schmid.

Ergänzend steht in speziellen Fällen die Frauennot-
Wohnung in Dornbirn bereit. Zusätzlich zu dieser wurde – zunächst für eine Projektphase bis Ende 2004 – eine
Zuwohnung in Bludenz geschaffen. Deren Zweck ist es, dass
Frauen und Kinder aus dieser Region nach kurzer Intensiv-Betreuungsphase in Dornbirn möglichst rasch in ihre
vertraute Umgebung zurückkehren können.
(gw,nvl)

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