Haubner: Familienarbeit wird in der Pensionssicherungsreform anerkannt

Kritik an unseriöser Panikmache der AK

Wien (BMSG/OTS) - "Die soziale Sicherheit für alle Generationen
ist das nachhaltige Ziel unserer Pensionssicherungsreform", erklärte Staatssekretärin Ursula Haubner bei der heutigen Pressekonferenz mit Bundesministerin Rauch-Kallat. "Dabei dürfen Betreuungsleistungen von Frauen nicht verloren gehen und die Lücken im Erwerbsleben der Frauen, die Familienarbeit leisten, müssen geschlossen werden", unterstrich Haubner.

Die Regierung habe diese Verantwortung übernommen und neben den begleitenden Maßnahmen wie dem Kinderbetreuungsgeld und den Zulagen für Mehrlingsgeburten auch die pensionsbegründeten Zeiten für Kindererziehung von 18 auf 24 Monate erhöht. Weiters sollen drei Jahre pro Kind aus der verlängerten Durchrechnung herausgenommen werden können. Auch werde die Bemessungsgrundlage für Kindererziehungszeiten vom derzeitigen Ausgleichzulagenrichtsatz in Teilschritten um 50 Prozent erhöht, ergänzte die Staatssekretärin.

Betreffend der ÖGB-Inserate stellte die Staatssekretärin fest:
"Selbstverständlich muss jetzt eine Pensionsreform kommen, um für die Zukunft den Lebensstandard der Generationen zu sichern". Das bewährte System der Umlagenfinanzierung, so Haubner, müsse ebenso gewährleistet sein wie die Harmonisierung aller Pensionssysteme. "Allerdings darf man die Bevölkerung nicht ständig mit konstruierten und unseriösen Rechenbeispielen verunsichern", betonte die Staatssekretärin. Auch müsse die AK sagen, dass ab 2004 die Steuerreform einen Gewinn für kleine Einkommensbezieher bringen wird und dass dieser vor allem auch den 730.000 kleinen Pensionistinnen und Pensionisten zu Gute kommt," erklärte Haubner.

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