FP-Wagner: Hauptallee ist kein "Demo"-Parkplatz für SPÖ und Gewerkschaften

Naturschutzgebiet Prater muss vor SPÖ-Demonstranten geschützt werden

Wien, 30-05-2003 (fpd) – Scharfe Kritik übt der Bezirksparteiobmann der Leopoldstädter Freiheitlichen, Gemeinderat Josef Wagner, am Missbrauch der Prater Hauptallee als Großparkplatz für zahlreiche Autobusse, mit denen am 13. Mai Demonstranten aus den Bundesländern nach Wien gebracht wurden. Wagner warnt die SPÖ und die ihr nahestehenden Gewerkschaften, bei den bereits angesagten weiteren Demonstrationen gegen die Bundesregierung neuerlich das Naturschutzgebiet im Prater als Parkplatz für ihre "Demo"-Busse zu nutzen. "Die Leopoldstädter Freiheitlichen werden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln diesen Missbrauch der SPÖ bekämpfen und den grünen Prater schützen", so Wagner. *****

Seit vielen Jahren herrscht Einigkeit unter den Parteien in der Leopoldstadt, dass die Hauptallee weder für den Zubringerverkehr noch als Parkplatz bei Großveranstaltungen im Prater oder Stadion geöffnet wird. Die Freiheitlichen sind empört über die Öffnung der Hauptallee für Autobusse, mit denen Gewerkschaften und SPÖ ihre Demonstranten gegen die Bundesregierung nach Wien transportieren. "Damit muss Schluss sein", fordert Wagner. "Der Prater gehört den erholungssuchenden Wienerinnen, Wienern und Touristen und darf nicht als Demonstrations-Parkplatz missbraucht werden".

Die Leopoldstädter haben großes Verständnis für den besonderen Schutz der Naturlandschaft im grünen Prater. Sie leiden bei zahlreichen Großveranstaltungen unter der enormen Verkehrsbelastung, wie zuletzt beim Bon Jovi Konzert im Stadion mit 50.000 Besuchern. Und trotzdem ist die überwiegende Mehrheit für eine verkehrsfreie Prater Hauptallee. Damit das so bleibt, "muss die Sperre der Hauptallee für den motorisierten Verkehr auch für die SPÖ und ihre Gewerkschaftsdemonstranten gelten", fordert Gemeinderat Josef Wagner. Sollte die SPÖ sich nicht daran halten, hätte dies weitreichende Folgen, weil dann für alle anderen Großveranstaltungen auch die Hauptallee für den Verkehr freigegeben werden müsste.

Verwundert zeigt sich auch Wagner, dass von den Grünen kein Aufschrei gegen die Öffnung der Hauptallee am 13. Mai für Demonstrationsbusse zu hören war. Die "Demonstrationswut" gegen die Bundesregierung hat bei den Grünen offensichtlich einen höheren Stellenwert als Naturschutz, bedauert Wagner abschließend. (Schluss)

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