Pfeifenberger: Nein zu Wurmitzers finanziellen Zusatzforderungen

Agrarreferenten wurden genügend Mittel zur Verfügung gestellt

Klagenfurt, 2003-05-30 (fpd) Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger kündigte heute an, die zusätzliche Forderung des Agrarreferenten Georg Wurmitzer von 500.000 Euro in der kommenden Regierungssitzung abzulehnen. Wurmitzer verlangt diese Summe für Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Milch und der hygienischen Wertigkeit von Milchprodukten.

Für Pfeifenberger sind diese Forderungen völlig unverständlich. "Wurmitzer hat für den ländlichen Raum 3,6 Mio. Euro aus EU-Reservemitteln sowie 3,6 Mio. Euro für die Agrarwirtschaft zur Verfügung bzw. zur freien Disposition." Es sei mit Wurmitzer auch vereinbart worden, mit diesen Mitteln auszukommen. Jetzt eine Nachforderung zu stellen, sei gegen jegliche gemeinsame Akkordierung und zeige, dass Wurmitzer offenbar falsche Schwerpunktsetzungen getroffen habe. Pfeifenberger: "Angesichts der hohen Summen, über die der Agrarreferent frei verfügen kann, ist Wurmitzers Forderung nicht gerechtfertig und wird von mir abgelehnt."

Pfeifenberger verlangt von Wurmitzer eine effizientere Planung seiner finanziellen Ressourcen: "Schwerpunkte müssten so gestaltet werden, dass es zu keinerlei Nachteile für die Milchbauern kommt".

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