Weinzinger: Rauch-Kallat agiert als ÖVP-Generalsekretärin statt als Frauenministerin

Verschlechterungen für Frauen bei Regierungspensionsplänen sind offenkundig

OT (Wien) - "Frauenministerin Rauch-Kallat agiert nach wie vor als Generalsekretärin der ÖVP und nicht als Frauenministerin. Anders ist ihre vehemente Verteidigung der vorliegenden Pensionspläne, welche nachweislich und offenkundig zu aller erst zu Lasten von Frauen geht, nicht zu erklären", erklärt heute die Frauensprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger.

"Es ist höchst an der Zeit, dass sich die Frauenministerin ihres Arbeitsauftrages besinnt und die Interessen von Frauen in die Pensionsregelungen einbringt. Die Verkürzung des Durchrechnungszeitraumes pro Kind um drei Jahre ist ein dürftiger Beitrag", kritisiert Weinzinger, die zum wiederholten Mal ein Grundsicherungsmodell und den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen einfordert.

Überdies verweist Weinzinger auf ein Grundproblem für Frauenpensionen, nämlich die horrenden Einkommensunterschiede. "Solange nicht endlich wirksame Maßnahmen zum Schließen der Einkommensschere ergriffen werden, solange werden auch die Pensionen für Frauen im Niedrigstbereich dahintümpeln", ergänzt Weinzinger.

"Die Pensionspläne der Regierungsparteien beweisen eindruckvoll: So lange nicht Frauen an maßgeblicher Stelle in die ExpertInnenrunden Eingang finden und an Runden Tischen mitverhandeln, so lange werden Verschlechterungen für Frauen unter ‚ferner liefen’ abgehandelt", schließt Weinzinger.

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