Scheibner appelliert an Verantwortungsbewußtsein des ÖGB

Rückkehr an Verhandlungstisch steht für alle offen

Wien, 2003-05-30 (fpd) - FPÖ-Klubobmann Herbert Scheibner appellierte heute an das Verantwortungsbewußtsein der Gewerkschaft und forderte sie auf, die geplanten Streikaktionen abzusagen. ****

"Die Rückkehr an den Verhandlungstisch steht nach wie vor für alle offen", betonte Scheibner. "Gesprächsverweigerung hat noch nie zu etwas geführt." Der ÖGB müsse auch einsehen, daß Verhandlungen keine Einbahnstraße sein könnten. Man könne nicht Maximalforderungen aufstellen und dann nicht bereit sein, auch nur einen Millimeter davon abzuweichen.

Scheibner betonte die Notwendigkeit der Pensionsreform. "Wenn jetzt nicht gehandelt wird, muß man in spätestens zehn Jahren eine Reform durchführen, die dann wirklich schmerzhaft ist." Durch seine Verweigerungshaltung riskiere der ÖGB auf lange Sicht einen Kollaps des Pensionssystems. Und durch die Streiks werde Österreich auch unmittelbar und sofort geschadet. "Auch der ÖGB trägt Verantwortung für das Wohlergehen und die Zukunft der österreichischen Bevölkerung. Mit den jetzigen Aktionen wird aber das genaue Gegenteil erreicht." (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001