Gorbach: Sorge um Wirtschaftsstandort Österreich

Appell an ÖBB und Flughafen, am Dienstag nicht zu streiken

Wien (OTS) - "Der 24-Stunden-Streik am Dienstag schadet dem Wirtschaftsstandort Österreich massiv und gefährdet letztlich Arbeitsplätze. Der soziale Frieden war in der internationalen Positionierung immer ein bedeutender Standortfaktor für unser Land. Die Gewerkschaft gefährdet mit ihren Streiks diese positive Positionierung Österreichs", zeigte sich Infrastrukturminister Hubert Gorbach angesichts der für kommenden Dienstag angekündigten Streiks besorgt. Die Gewerkschaft trage die Verantwortung dafür, wenn sich international tätige Unternehmen in Zukunft andere Standorte suchen. Es könne nicht sein, dass wichtige Infrastruktursäulen wie Bahn, Bus, Post oder Flughafen lahmgelegt werden, weil die für Verhandlungen nominierten Vertreter der Gewerkschaft den Verhandlungstisch verlassen haben.

Er appelliere als Eigentümervertreter der ÖBB an die Eisenbahnergewerkschaft, von der Bestreikung der Bahn am Dienstag abzusehen oder "zumindest nur einen kurzen Warnstreik abzuhalten, um den wirtschaftlichen Schaden in Grenzen zu halten", so Gorbach. Es sei für die Menschen nicht verständlich, dass sie auf ihrem Weg zum Arbeitsplatz behindert werden durch einen Streik jener Berufsgruppe, die mit durchschnittlich 53 Jahren in Pension geht.

Die Regierung habe große Verhandlungs- und Kompromissbereitschaft gezeigt. Die Wirtschaftskammer habe dies erkannt und zeige Bereitschaft, am Verhandlungstisch zu einem Endergebnis zu kommen, bemerkte Gorbach anerkennend. Arbeiterkammer und ÖGB forderte Gorbach auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Lösungen findet man nicht auf der Straße, sondern nur in Gesprächen", sagte Gorbach. (schluß bxf)

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