Neuerliche Streikansagen des ÖGB gehen in die komplett falsche Richtung!

Krenn: "Druckmittel Streik schadet dem Wirtschaftsstandort Österreich!"

Wien (OTS/RFW) Kritisch äußerte sich WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), Matthias Krenn zu den neuerlichen Streikansagen des ÖGB: "Arbeitsniederlegungen, in dem Ausmaß wie sie heute bereits von Verzetnitsch und Co angekündigt wurden, schädigen einzig und allein die Österreichische Wirtschaft und damit auch wertvolle Arbeitsplätze. Das muss den Herren des ÖGB endlich bewußt werden."

In den Verhandlungen am Runden Tisch konnten bereits wichtige Übereinstimmungen zwischen den Verhandlern erzielt werden. Die Regierung kam der Gewerkschaft mit Kompromissen und Abfederungen sogar teilweise so weit entgegen, dass die Experten der Pensionskommission die gewünschten Einsparungseffekt bereits gefährdet sehen was ein weiteres Kapitel in der Angelegenheit erforderlich machen würde.

"Wie immer steckt der Teufel im Detail", so Krenn, "jedoch sollte man nichts unversucht lassen, um diese Streitpunkte in dem ein oder anderen Gespräch noch aus der Welt zu schaffen. Streiks sind der absolut falsche Weg."

Verwundert zeigte sich Matthias Krenn über den vom ÖGB im Zuge der Verhandlungen geforderten Solidarbeitrag von bis zu einem Prozent: " Zuerst übers abkassieren schimpfen und dann selber die Arbeitnehmer mit dem geforderten Solidarbeitrag weiter finanziell belasten wollen – das ist reinster Zynismus."

Von größter Wichtigkeit wären jetzt primär weitere konstruktive Gespräche um die leidigen Verhandlungspunkte, an denen es sich anscheinend immer noch spießt, aus der Welt zu schaffen. WKÖ-Vizepräsident Krenn in Richtung ÖGB: "Hört endlich auf mit den unnötigen und für Österreichs Wirtschaft schädlichen Machtspielchen. Es muss im Interesse aller sein, dass die dringend notwendige Pensionsreform bis 1.1.2004 umgesetzt werden kann", so Krenn abschließend. (Schluss)

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