Konecny fordert Schüssel zur Hilfe für die Israelitische Kultusgemeinde auf

Wien (SK) Als völlig unverständlich bezeichnete der Vorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny, die Untätigkeit der Regierung bei der Lösung des finanziellen Problems der Israelitischen Kultusgemeinde Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Es ist ein beschämendes Zeugnis einer Ignoranz und Unsensibilität, mit der die Israelitische Kultusgemeinde in den finanziellen Ruin getrieben wird. Einzig und allein deshalb, weil Schüssel und Gehrer nicht in der Lage sind, die spezifischen Rahmenbedingungen und Notwendigkeiten von Menschen zu erfassen und dementsprechende politische Handlungen zu setzen, wird die Existenz der Kultusgemeinde aufs Spiel gesetzt," betonte Konecny. Es zeige sich einmal mehr, dass Schüssel keine Lösungskompetenz besitzt und nichts anderes macht, als Probleme zu verdrängen und zu verschweigen. ****

"Ich fordere Schüssel auf, endlich eine politisch akzeptable Handlung zu setzen und anstelle sich antisemitischer Codes und Bilder zu bedienen, der Kultusgemeinde finanziell zu helfen", unterstrich Konecny, der in diesem Zusammenhang darauf hinwies, dass Schüssel immer wieder nur allzu gerne bereit sei, sich in Sonntagsreden und Museumseröffnungen das Mäntelchen des weltoffenen Versöhnungspolitikers umzuhängen, im politischen Alltag, wenn es um reales Handeln geht, jedoch nur seine engstirnige, ignorante Ichbezogenheit an den Tag lege. "Diese Regierung rollt über die Menschen dieses Landes wie ein Bulldozer hinweg. Die Kultusgemeinde ist Beispiel dafür - ein zutiefst beschämendes noch dazu", schloss Konecny. (Schluss) se/mp

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