• 27.05.2003, 15:16:58
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Konecny fordert Schüssel zur Hilfe für die Israelitische Kultusgemeinde auf

Wien (SK) Als völlig unverständlich bezeichnete der Vorsitzende der
SPÖ-Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny, die Untätigkeit der
Regierung bei der Lösung des finanziellen Problems der Israelitischen
Kultusgemeinde Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Es ist
ein beschämendes Zeugnis einer Ignoranz und Unsensibilität, mit der
die Israelitische Kultusgemeinde in den finanziellen Ruin getrieben
wird. Einzig und allein deshalb, weil Schüssel und Gehrer nicht in
der Lage sind, die spezifischen Rahmenbedingungen und Notwendigkeiten
von Menschen zu erfassen und dementsprechende politische Handlungen
zu setzen, wird die Existenz der Kultusgemeinde aufs Spiel gesetzt,"
betonte Konecny. Es zeige sich einmal mehr, dass Schüssel keine
Lösungskompetenz besitzt und nichts anderes macht, als Probleme zu
verdrängen und zu verschweigen. ****

"Ich fordere Schüssel auf, endlich eine politisch akzeptable Handlung
zu setzen und anstelle sich antisemitischer Codes und Bilder zu
bedienen, der Kultusgemeinde finanziell zu helfen", unterstrich
Konecny, der in diesem Zusammenhang darauf hinwies, dass Schüssel
immer wieder nur allzu gerne bereit sei, sich in Sonntagsreden und
Museumseröffnungen das Mäntelchen des weltoffenen
Versöhnungspolitikers umzuhängen, im politischen Alltag, wenn es um
reales Handeln geht, jedoch nur seine engstirnige, ignorante
Ichbezogenheit an den Tag lege. "Diese Regierung rollt über die
Menschen dieses Landes wie ein Bulldozer hinweg. Die Kultusgemeinde
ist Beispiel dafür - ein zutiefst beschämendes noch dazu", schloss
Konecny. (Schluss) se/mp

OTS0231    2003-05-27/15:16

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