Sausgruber: "Föderale Staaten sind entwickelter und freier"

LH Sausgruber verweist auf aktuelle Studie in der neuesten Veröffentlichung des Föderalismusinstitutes

Innsbruck/Bregenz (VLK) – "Föderale politische Systeme sind entwickelter und weisen einen hohen Freiheitsgrad auf." Zu
diesem interessanten Schluss kommt, so Landeshauptmann
Herbert Sausgruber, der "Federalism Report 2003/1, 20" von
John Kincaid, der vom Institut für Föderalismus (Innsbruck)
in dessen aktuellen Informationsblatt veröffentlicht wird.
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Laut dieser Studie liegt in föderalen Staaten das Bruttosozialprodukt pro Kopf deutlich über jenem in
dezentralen Einheitsstaaten oder Staaten mit anderen
Systemen (Details dazu siehe in der Tabelle).

Sogar die durchschnittliche Lebenserwartung ist höher

Weiters kommt dieser Report, so Sausgruber, zum
Ergebnis, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der
Menschen in föderalen Staaten deutlich über jener von
Bewohnern anderer politischer Staatssysteme liegt. "Die
Tendenz, dass föderale Systeme entwickelter sind" ist, so Sausgruber, nach dieser Darstellung unverkennbar.

Das Institut für Föderalismus verweist in seinem Bericht
auch darauf, dass die Staatsform alleine nicht die einzige
Ursache für die guten Ergebnisse sein muss; es wäre auch
denkbar, dass sich besonders gut entwickelte politische
Systeme eher föderal strukturieren.

Föderalismus und Lebensqualität im Vergleich mit anderen Systemen

Kriterium Föderale Dezentralisierte Andere Staaten Einheitsstaaten Systeme Demokratische Wahlen 76 % 80 % 55,7 % Frei oder teilweise frei 92 % 88,6 % 67,9 % Hohes Niveau bürgerlicher Freiheiten 72 % 88,6 % 57,3 % Durchschnittlicher Korruptionsgrad 5,2 4,2 4,3 (0 = hoch, 9 = niedrig) Durchschnittlicher Grad 2,8 2,9 3,1

an Wirtschaftsfreiheit
(1 = hoch, 5 = niedrig)

Bruttosozialprodukt pro 13.431 7.930 6.742 Kopf in US-Dollar Durchschnittliche Lebens- 69,5 67 64,2 erwartung in Jahren Durchschnittlicher Human Development Index 0,76 0,69 0,69

(so/pam,nvl)

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