Hagen: Runder Tisch: "Scheitern stand schon vor Beginn der 5. Runde fest"

Wien, 2003-05-27 (fpd) - Der freiheitliche Bundesrat Christoph Hagen betonte heute, daß für ihn das Scheitern des "Runden Tisches" durch das Verschulden der Gewerkschaft, schon vor Beginn der 5. Runde feststand. So seien am 26.05.2003 gegen 16.00 Uhr bei den Gendarmerieposten in Österreich bereits Informationsschreiben der Gewerkschaft über geplante Streikmaßnahmen, "für den Fall des Scheiterns" der Gespräche eingetrudelt.****

"Für mich war damit klar, daß die Gewerkschaft an einer Einigung am "Runden Tisch" überhaupt nicht interessiert war", so Hagen wörtlich. "Dabei wurde die Idee des "Runden Tisches" durch Vizekanzler Herbert Haupt geboren, um gemeinsam mit den Sozialpartnern eine verträgliche und gerechte Pensionsreform für alle Österreicher zur erreichen." Es sei schade, daß dieses für uns alle so wichtige Thema der Pensionsreform von einigen Gewerkschaftsfunktionären nur zur Sicherung ihrer Pfründe mißbraucht werde, so der freiheitliche Bundesrat.

Die Sicherung der Pensionen, auch für die heute noch jungen Generationen, und die Schaffung eines fairen harmonisierten, leistungsbezogenen Pensionssystems für alle Österreicher, sei ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Sozialstaates Österreich. Da seien weder Eitelkeiten eines Bundeskanzlers, noch persönliche Machtgelüste diverser Gewerkschaftsbonzen hilfreich. Hagen forderte die Verantwortungsträger auf, sich im Interesse Österreichs wieder an den Verhandlungstisch zu setzen und weiter zu arbeiten. Denn Blockade und Lähmung der ohnehin schon angeschlagenen Wirtschaft sei der falsche Weg und auch der jungen Generation wird damit alles andere als geholfen, so der FPÖ-Bundesrat abschließend. (Schluß)

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