- 27.05.2003, 14:42:55
- /
- OTS0221 OTW0221
Sand-, Kies- Splitt- und Schotterbranche - Qualitätsstandards mit neuen Technologien setzen
Wien (OTS) - Kies, Splitt und Schotter müssen gleichbleibende
Qualitäts- und Regelanforderungen erfüllen, um den Ansprüchen der
Bauwirtschaft gerecht zu werden. Bei erhöhten Anforderungen im
Strassenbau, bei der Betonerzeugung usw., dürfen die
Gesteinskörnungen nur dann verwendet werden, wenn mit einer
Eignungsprüfung nachgewiesen wird, dass sie dem Verwendungszweck
entsprechen und einer von akkreditierten Prüf- und
Überwachungsstellen kontrollierten ständigen Eigenüberwachung
unterliegen.
Um sich schon im Vorfeld des Marktes zu klassifizieren,
unterwerfen sich daher immer mehr Produktionsbetriebe der Sand-,
Kies-, Splitt- und Schotterbranche den Spezifikationen der ÖNORM und
RVS. Im Hinblick auf die mit 1. Juni 2004 verpflichtende
CE-Kennzeichnung, bei der die Verantwortung für die Prüftätigkeit in
die alleinige Verantwortung der Produzenten fällt, erhält die
Dokumentation und Überwachung der werkseigenen Produktionskontrolle
eine wesentlich größere Bedeutung als heute.
Massgeblichen Anteil an der Standardisierung und Verbesserung der
Qualität hat der Güteschutzverband der Österreichischen Kies-,
Splitt- und Schotterwerke. Dieser Güteschutzverband mit Sitz in Wien,
gegründet vor über 30 Jahren im Umfeld der führenden
Produktionsbetriebe der Splitt- und Schotterbranche Österreichs, hat
es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualitätsnormen in Zusammenarbeit
mit akkreditierten Prüf- und Überwachungsstellen zu überwachen und
bei der Ausarbeitung von Verbesserungen nachhaltig mitzuwirken. Im
Rahmen der Eigenüberwachung, die in definierten Intervallen
durchgeführt wird, werden von den Mitgliedern (Produktionsbetrieben)
anhand der Werte aus der Eigenüberwachung, Standardabweichungen
ermittelt und von akreditierten Prüf- und Überwachungsstellen mit
ihren eigenen Prüfergebnissen verglichen. Nur so kann die Qualität
gehalten, Schwachstellen beseitigt werden.
Um den teilnehmenden Produktionsbetrieben in ganz Österreich und
Bayern im Rahmen der Überwachung durch akkreditierte Prüf- und
Überwachungsstellen, wie MAPAG, die Möglichkeit einer EDV-mäßigen
Verarbeitung ohne großen Investitionsaufwand zu bieten, hat nun der
Güteschutzverband das Projekt E-Labor ins Leben gerufen. E-Labor ist
eine Internetplattform, in Zusammenarbeit mit der Firma Alaris
Informationsmanagement GmbH entwickelt und wird den Mitgliedsfirmen
mit mehr als 70 Produktionswerken zur Verfügung gestellt. Seit
Funktionieren des E-Labors haben weitere 7 Firmen durch ihren
Beitritt zum Güteschutzverband ihr Interesse an der EDV-gestützten
Eigenüberwachung bekundet.
Auf Basis ASCRiBO e-base, einem Produkt von Alaris, können die
teilnehmenden Produktionsbetriebe ihre Prüfdaten eingeben, grafisch
in Form von Siebliniendiagrammen aufbereiten, Soll-Ist-Abweichungen
auch über einen längeren Zeitraum vergleichen und
Standardabweichungen errechnen. Die Prüf- und Überwachungsstellen der
Mitglieder greifen auf dieselben Daten zu und können hier, über in
der Norm festgelegten Vergleichszeiträume, durch Kontrollmaßnahmen
die Qualität überwachen und damit für die Bauwirtschaft eine
hochqualitative Anlieferung von Produkten der Kies- Splitt- und
Schotterbetriebe sicherstellen.
Durch E-Labor wird den Produktionsbetrieben eine Lösung zur
Verfügung gestellt, die technisch keiner Installationen mehr bedarf.
Es genügt ein PC mit Webbrowser und Internetverbindung um seine Daten
einzugeben, zu bearbeiten und auf Basis ASCRiBO e-base auszuwerten.
ASCRiBO e-base ist eine browserbasierte Entwicklungsplattform, die
Standards in der Softwareerstellung bei Internetapplikationen setzt.
Eine wesentliche Stärke von ASCRiBO e-base ist die schnelle
Einarbeitungszeit. Entwickler, die bereits mit Desktopdatenbanken
oder einfachen Entwicklungstools gearbeitet haben, können nach
wenigen Stunden sofort ihre Ideen verwirklichen.
Güteschutzverband der österreichischen Kies-, Splitt- und
Schotterwerke mit Sitz in Wien, betreut Produktionsbetriebe bei der
Einhaltung der Qualitätsnormen und -Anforderungen.
Ansprechpartner: Ing. Randolf Krzemien, Ing. Manfred Zieger
mailto:admin@strassenbaustoffe.at, mailto:krzemien@direkt.at,
mailto:zieger.m@aon.at
Web: http://www.strassenbaustoffe.at
Alaris Informationsmanagement Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in
Wien, ist ein Unternehmen, das durch innovative technologische
Entwicklungen die Akzente und Standards für die Zukunft setzt. ALARIS
entwickelt mit einer europaweit einzigartigen Entwicklungsplattform -
ASCRiBO e-base - Spezialsoftware für industrielle & multimediale
Applikationen. Zahlreiche Lösungen in den Bereichen ERP, CRM,
Transport & Logistik sowie Lösungen für den Baustoffbereich wurden
bereits implementiert. Derzeit arbeitet ALARIS mit mehreren
Partnerunternehmen in Österreich, Deutschland, Schweiz, Japan und
Kanada zusammen, die Lösungen auf der Basis von ASCRiBO e-base
anbieten.
OTS0221 2003-05-27/14:42
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ALA






