Sand-, Kies- Splitt- und Schotterbranche - Qualitätsstandards mit neuen Technologien setzen

Wien (OTS) - Kies, Splitt und Schotter müssen gleichbleibende Qualitäts- und Regelanforderungen erfüllen, um den Ansprüchen der Bauwirtschaft gerecht zu werden. Bei erhöhten Anforderungen im Strassenbau, bei der Betonerzeugung usw., dürfen die Gesteinskörnungen nur dann verwendet werden, wenn mit einer Eignungsprüfung nachgewiesen wird, dass sie dem Verwendungszweck entsprechen und einer von akkreditierten Prüf- und Überwachungsstellen kontrollierten ständigen Eigenüberwachung unterliegen.

Um sich schon im Vorfeld des Marktes zu klassifizieren, unterwerfen sich daher immer mehr Produktionsbetriebe der Sand-, Kies-, Splitt- und Schotterbranche den Spezifikationen der ÖNORM und RVS. Im Hinblick auf die mit 1. Juni 2004 verpflichtende CE-Kennzeichnung, bei der die Verantwortung für die Prüftätigkeit in die alleinige Verantwortung der Produzenten fällt, erhält die Dokumentation und Überwachung der werkseigenen Produktionskontrolle eine wesentlich größere Bedeutung als heute.

Massgeblichen Anteil an der Standardisierung und Verbesserung der Qualität hat der Güteschutzverband der Österreichischen Kies-, Splitt- und Schotterwerke. Dieser Güteschutzverband mit Sitz in Wien, gegründet vor über 30 Jahren im Umfeld der führenden Produktionsbetriebe der Splitt- und Schotterbranche Österreichs, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualitätsnormen in Zusammenarbeit mit akkreditierten Prüf- und Überwachungsstellen zu überwachen und bei der Ausarbeitung von Verbesserungen nachhaltig mitzuwirken. Im Rahmen der Eigenüberwachung, die in definierten Intervallen durchgeführt wird, werden von den Mitgliedern (Produktionsbetrieben) anhand der Werte aus der Eigenüberwachung, Standardabweichungen ermittelt und von akreditierten Prüf- und Überwachungsstellen mit ihren eigenen Prüfergebnissen verglichen. Nur so kann die Qualität gehalten, Schwachstellen beseitigt werden.

Um den teilnehmenden Produktionsbetrieben in ganz Österreich und Bayern im Rahmen der Überwachung durch akkreditierte Prüf- und Überwachungsstellen, wie MAPAG, die Möglichkeit einer EDV-mäßigen Verarbeitung ohne großen Investitionsaufwand zu bieten, hat nun der Güteschutzverband das Projekt E-Labor ins Leben gerufen. E-Labor ist eine Internetplattform, in Zusammenarbeit mit der Firma Alaris Informationsmanagement GmbH entwickelt und wird den Mitgliedsfirmen mit mehr als 70 Produktionswerken zur Verfügung gestellt. Seit Funktionieren des E-Labors haben weitere 7 Firmen durch ihren Beitritt zum Güteschutzverband ihr Interesse an der EDV-gestützten Eigenüberwachung bekundet.

Auf Basis ASCRiBO e-base, einem Produkt von Alaris, können die teilnehmenden Produktionsbetriebe ihre Prüfdaten eingeben, grafisch in Form von Siebliniendiagrammen aufbereiten, Soll-Ist-Abweichungen auch über einen längeren Zeitraum vergleichen und Standardabweichungen errechnen. Die Prüf- und Überwachungsstellen der Mitglieder greifen auf dieselben Daten zu und können hier, über in der Norm festgelegten Vergleichszeiträume, durch Kontrollmaßnahmen die Qualität überwachen und damit für die Bauwirtschaft eine hochqualitative Anlieferung von Produkten der Kies- Splitt- und Schotterbetriebe sicherstellen.

Durch E-Labor wird den Produktionsbetrieben eine Lösung zur Verfügung gestellt, die technisch keiner Installationen mehr bedarf. Es genügt ein PC mit Webbrowser und Internetverbindung um seine Daten einzugeben, zu bearbeiten und auf Basis ASCRiBO e-base auszuwerten.

ASCRiBO e-base ist eine browserbasierte Entwicklungsplattform, die Standards in der Softwareerstellung bei Internetapplikationen setzt. Eine wesentliche Stärke von ASCRiBO e-base ist die schnelle Einarbeitungszeit. Entwickler, die bereits mit Desktopdatenbanken oder einfachen Entwicklungstools gearbeitet haben, können nach wenigen Stunden sofort ihre Ideen verwirklichen.

Güteschutzverband der österreichischen Kies-, Splitt- und Schotterwerke mit Sitz in Wien, betreut Produktionsbetriebe bei der Einhaltung der Qualitätsnormen und -Anforderungen.
Ansprechpartner: Ing. Randolf Krzemien, Ing. Manfred Zieger

admin@strassenbaustoffe.at, krzemien@direkt.at, zieger.m@aon.at
Web: http://www.strassenbaustoffe.at

Alaris Informationsmanagement Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien, ist ein Unternehmen, das durch innovative technologische Entwicklungen die Akzente und Standards für die Zukunft setzt. ALARIS entwickelt mit einer europaweit einzigartigen Entwicklungsplattform -ASCRiBO e-base - Spezialsoftware für industrielle & multimediale Applikationen. Zahlreiche Lösungen in den Bereichen ERP, CRM, Transport & Logistik sowie Lösungen für den Baustoffbereich wurden bereits implementiert. Derzeit arbeitet ALARIS mit mehreren Partnerunternehmen in Österreich, Deutschland, Schweiz, Japan und Kanada zusammen, die Lösungen auf der Basis von ASCRiBO e-base anbieten.

Rückfragen & Kontakt:

Herbert Aigner
h.aigner@alaris.at
Web: http://www.alaris.at
Tel. +43-1-4860210

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