Gezielte Steuerung des Verkehrsflusses auf der Autobahn

Infrastruktur für VBA wird noch heuer fertig

Bregenz (VLK) - Derzeit sind die Lichtwellenleiter-Kabeltrassen in Bau, über die ab Oktober eine moderne, leistungsfähige Datenübertragung zwischen dem Pfänder- bzw. dem Ambergtunnel und der Autobahnmeisterei Hohenems möglich sein wird. Die neue Infrastruktur bildet auch das Fundament für die Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA), die in den kommenden Jahren an der Rheintalautobahn (A 14) installiert werden soll, so Straßenbaureferent Landesstatthalter Dieter Egger heute, Dienstag, im Pressefoyer.
Die VBA macht auf elektronischem Wege eine durchgehende Geschwindigkeitsbeeinflussung des Verkehrs auf der Autobahn möglich. Egger: "Auf diese Weise kann eine Harmonisierung des Verkehrsflusses erzielt werden. Stauwarnungen vor Tunnels, Unfallbereichen oder Baustellen sowie Hinweise auf witterungsbedingte Gefahren wie Nebel oder Glätte erfolgen prompt, was zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beiträgt."

In Fahrtrichtung Arlberg werden 27 Portalanzeiger über und drei Bodentafeln seitlich der Autobahn installiert, in Fahrtrichtung Deutschland 31 Portalanzeiger und drei seitliche Bodentafeln. Weiters umfasst die Anlage 72 Messstellen zur Erfassung von Verkehrs- und Umweltdaten.

Die Anlage soll stufenweise installiert werden, zunächst für den Korridor Leiblachtal Bregenz zur Verminderung des Mautfluchtverkehrs in Österreich ein Pilotprojekt. Die Anzeigetafel muss zweckmäßiger Weise auf deutschem Bundesgebiet stehen, damit kein Ausweichverkehr über die Ausfahrten Lindau und Hörbranz/Lochau abfließt, wofür Gespräche mit den deutschen Stellen notwendig sind. "Ziel ist es, den Verkehr auf der A 14 zu halten und dadurch die Ortsdurchfahrten im nördlichen Rheintal zu entlasten. Geplant ist die Inbetriebnahme im Frühjahr 2004", so Egger.

Die nächsten Ausbaustufen beinhalten die Abschnitte Rheintal mit den Tunnelzulaufstrecken Pfändertunnel und Ambergtunnel sowie den Abschnitt Bludenz. Diese Etappen sollen bis 2006 errichtet sein, anschließend erfolgt bis Frühjahr 2007 der Probebetrieb. Der Abschnitt Walgau wird erst bei Bedarf realisiert. Die Kosten von 9,2 Millionen Euro werden zur Gänze von der ASFINAG finanziert. (gw/dig)

Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20135
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0008