Scharfe SPÖ-Kritik an Verkehrslandesrat Dörfler

Dörfler-Konzept Paulitsch-Sattel und bahnparallele Trasse in Micheldorf gegen den Willen der Bevölkerung

Klagenfurt (SP-KTN) - Nach jahrzehntelangen Bemühungen der politischen Vertreter der Marktgemeinde Eisenkappel und der Bezirksvertreter ging mit der Eröffnung des Paulitsch-Sattels im Juli 2001 ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung.
"Die Freude über diesen völkerverbindenden Übergang hält sich jedoch in Grenzen. Verkehrslandesrat Dörfler hat die glorreiche Idee geboren, diese Straße zu privatisieren und letztendlich zu bemauten", kritisiert der Bürgermeister des Vellachtales Dieter Haller.

Kein Argument spricht gegen eine bessere Vermarktung, jedoch viele Fakten gegen eine Einhebung einer Maut "Kann unter diesen Umständen der Tagestourismus tatsächlich angekurbelt oder die Wirtschaft diesseits und jenseits der Grenze zu Investitionen animiert werden", fragt Haller und spricht sich entschieden gegen dieses Ansinnen des Verkehrslandesrates Dörfler aus.

Dieser eminent wichtige Verkehrsübergang liegt nicht nur im Interesse der Bevölkerung von Eisenkappel und der Nachbargemeinde Solcarva, sondern weit darüber hinaus. "Eine Mautfreistellung nur für die Bewohner dieser beiden Gemeinden würde daher das überregional angepeilte Ziel bei weitem verfehlen", dazu Haller.

Die SPÖ Bezirksorganisation Völkermarkt mit ihrem Vorsitzenden LAbg. Manfred Volautschnig unterstützt die Intention des Bürgermeisters voll und ganz und spricht sich für eine Beibehaltung der derzeitigen Situation aus. "Diese Änderungen sind hanebüchen und eine Kopfgeburt eines Landesrates, dessen Vorstöße offenbar in ganz Kärnten immer mehr gegen den Willen der Bevölkerung stattfinden, wie ja auch das Beispiel der bahnparallelen Trasse in Micheldorf zeigt", stellt Volautschnig fest. (Schluss)

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