Nürnberger: Politischer Stil der ÖVP jenseitig

Streikbeschluss ist weiter einstimmig aufrecht

Wien (GMT/ÖGB). "Es wird dem Herrn ÖVP-Generalsekretär Lopatka nicht gelingen, mit seinem jenseitigen politischen Stil einen Keil in den ÖGB zu treiben, da muss er schon früher aufstehen," sagt Rudolf Nürnberger, Vorsitzender der Gewerkschaft Metall - Textil und Vizepräsident des ÖGB auf Lopatkas jüngste Aussagen.++++

Der politische Stil der ÖVP, den Herr Lopatka mit persönlichen Angriffen und Diffamierungen auf die Spitze treibe, erhöhe laut Nürnberger nur die Zustimmung der Menschen zur Vorgangsweise des ÖGB. "Wir haben hunderte Mails, Briefe und Faxe, auch von FCG Betriebsräten, die unsere Vorgangsweise voll und ganz unterstützen." Nürnberger ruft Lopatka außerdem in Erinnerung, dass sowohl der erste Streikbeschluss vom 24. April wie auch der heutige einstimmig von allen Fraktionen gefasst wurde. "Es gibt im ÖGB Präsidium quer durch die Gewerkschaften und Fraktionen die einheitliche Meinung, dass die Pensionskürzungen zu weit gehen. Die wahren Scharfmacher oder Blockierer sitzen nicht im ÖGB." Tiefe Gräben ortet Nürnberger hingegen in der ÖVP: Schüssel, sein General Lopatka und die so genannten Arbeitnehmervertreter des ÖAAB, Fasslabend und Gehrer, wissen anscheinend nicht, wie brutal ihre Pläne die Menschen betreffen würden. Die hunderten Kolleginnen und Kollegen der FCG, die tagtäglich mit den Schicksalen mit der Menschen konfrontiert sind und daher jetzt voll hinter ihrem ÖGB stehen, sind der ÖVP offenbar nur vor den Wahlen als Stimmenbringer wichtig."

ÖGB, 27. Mai 2003
Nr. 433

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