Pensionsreform: Ambrozy : Haider und Strutz offensichtlich für Abfangjägerkauf und Selbstbehalte

Reform der Politikerpensionen in ihrer Notwendigkeit unbestritten

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Kärntner SPÖ-Vorsitzende LHStv. Peter Ambrozy hat heute Haider und Strutz im Zusammenhang mit der Pensionsreform scharf kritisiert. "Die Detailforderungen Haiders sollen der Bevölkerung Sand in die Augen streuen. In Wahrheit ist sich Haider mit Haupt und Schüssel längst einig, den Pensionsraub mit aller Härte durchzuziehen", stellte Ambrozy fest.

Eine Reform der Politikerpensionen sei in ihrer Notwendigkeit unbestritten, müsse jedoch Teil einer vernünftigen und sozialen Gesamtreform sein. "Wenn Strutz die Zustimmung der Kärntner FPÖ einzig von diesem Teilaspekt eines Gesamtpaketes abhängig macht, dann ist das nichts als ein Ablenkungsmanöver und Rückzugsgefecht sowie der Beweis dafür, dass er mit allen anderen Graulichkeiten in den Budgetbegleitgesetzen, wie den Selbstbehalten und dem Abfangjägerkauf, einverstanden ist", so Kärntens SPÖ-Chef.

In der Frage der Abfangjäger sei die Kärntner FPÖ überhaupt "auf Tauchstation gegangen", so Ambrozy, der den Abfangjägerkauf vehement ablehnt. "Haider und Strutz sind offensichtlich dafür, dass gleichzeitig die Pensionisten beraubt und teure Kampfflugzeuge angekauft werden." Noch vor einem halben Jahr habe Haider plakatiert, dass er die Abfangjäger gestoppt habe, jetzt sei davon plötzlich keine Rede mehr, so Ambrozy, der Haider vorwirft in dieser Frage jede Glaubwürdigkeit verloren zu haben. (Schluss)

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