LH Haider: Gemeinden müssen über ihre Schulstandorte diskutieren

Dramatischer Schülerrückgang erfordert neue Wege - LH Haider diskutierte mit Bürgermeistern

Klagenfurt (LPD) - Über die Schulorganisation und die weitere Aufrechterhaltung von Schulstandorten sollten die Gemeinden eingehend diskutieren, sagte heute Schulreferent Landeshauptmann Jörg Haider im Anschluss an eine Informationsveranstaltung mit zahlreichen Bürgermeistern. Die Gemeinden sind als Schulerhalter gefordert, angesichts des starken Schülerrückgangs neue Wege zu gehen. Für Volksschulen sind die Gemeinden zuständig, für die Hauptschulen die Schulgemeindeverbände.

Seit 1999 gebe es rund 3000 Pflichtschüler weniger, bis 2006 dürfte die Zahl noch einmal in dieser Höhe schrumpfen, skizzierte der Schulreferent die Dramatik. Kärnten habe bislang Bundesaufgaben wahrgenommen und diese mit Landesgeldern bezahlt. So wurden vom Land 27 Mio. Euro pro Jahr für die zusätzliche Beschäftigung von rund 350 Lehrern aufgewendet, um die hohe Qualität des Unterrichtes zu sichern. Nun müsse in den Gemeinden diskutiert werden, ob und wie die Schulorganisation verbessert bzw. zukunftsfit gemacht werden könne, um Gelder effizienter zum Einsatz zu bringen und dennoch die hohe Unterrichtsqualität zu gewährleisten. Kärnten hat gesetzlich vorgesorgt, um die kleinen Schulstandorte abzusichern. Doch auch Zwergschulen könne man "ohne Zwerge" nicht auf Dauer aufrechterhalten, so Haider.

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