- 27.05.2003, 11:44:24
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Nettig: Studie unterstreicht Rolle von Wiener Banken
Wien (OTS) - Gemäß einer aktuellen Studie über die Bedeutung
heimischer Banken in den MOEL-Ländern Polen, Tschechien, Slowakei,
Ungarn und Kroatien, die am Dienstag seitens der Wiener
Wirtschaftskammer von deren Präsidenten CR Walter Nettig im Rahmen
eines Mediengespräches vorgestellt wurde, nehmen diese eine führende
Rolle in besagten Ländern ein. Konkret wurde das geschäftliche
Agieren der BA-CA, Erste Bank, RZB und ÖVAG von Studienautor
Univ.Prof. Dr. Josef Zechner der Uni Wien untersucht. Insgesamt
besitzen besagte Wiener Banken einen Marktanteil, gemessen an der
gesamten Bilanzsumme aller Banken in den untersuchten Ländern, von 13
Prozent. Laut Nettig unterstreiche dieses Studie Wiens Rolle im
Finanzgeschäft mit Mittelosteuropa.
Auch bezüglich der Exportquote hielt Nettig fest, dass Wien mit
derzeit 23 Prozent (Österreich: 15 Prozent) sehr gut im Geschäft mit
seinen Nachbarstaaten läge. Dazu komme noch, dass diese erfreuliche
Situation erst den Anfang einer positiven Entwicklung darstelle, da
für den Zeitraum der nächsten 10 bis 20 Jahre, vor allem in diesem
Teil Europas es noch zu deutlichen Wachstumsraten kommen werde.
Aktuell betreiben die untersuchten Banken insgesamt mehr als 2.600
Geschäftsstellen mit mehr als 50.000 Mitarbeitern und einer
Gesamtbilanzsumme von 60 Milliarden Euro. Als ein wesentliches
Erfolgsgeheimnis wurde auch die dezentrale Führung der
Tochter-Gesellschaften in Ostmitteleuropa genannt, die sich so sehr
gut auf die jeweiligen Eigenheiten des betreffenden Landes haben
einstellen können. (Schluss) hch
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