Onodi: Pensionen: Bundesregierung weiterhin nicht bereit für offene und konstruktive Gespräche

Zurückweisung des Gesprächsangebots der Opposition war schwerer Fehler

St. Pölten, (SPI) - "Die Bundesregierung ist nicht bereit für offene und konstruktive Gespräche - das hat sich einmal mehr gezeigt. Es ist zu wenig, wenn man sich zu offenen Türen bekennt, dahinter man aber immer die gleichen unverrückbaren Standpunkte und Dogmen aufrecht erhält. Die geplante Abschaffung der Frühpensionen, Details der Harmonisierung der Pensionssysteme, Maßnahmen für ältere Arbeitslose und vor allem eine nachhaltige Alterssicherung für Frauen sind wichtige Punkte, in denen die Regierung null Bewegung zeigt. Das Scheitern der gestrigen Gespräche am Runden Tisch sind somit ein schwerer Schlag für den sozialen Frieden und die Interessen der arbeitenden Bevölkerung", die stv. SPÖ-Bundesparteivorsitzende und Niederösterreichische SPÖ-Chefin LHStv. Heidemaria Onodi zu den gestern neuerlich gescheiterten Verhandlungen über eine Pensionsreform.****

"Die Bevölkerung spürt, dass nun von Regierungsseite eine Art von Schuldzuschiebung an die Gewerkschaften kampagnisiert wird. Die Menschen wissen aber auch ganz genau, dass einzig und allein die Arbeitnehmervertretungen Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer ihre Interessen in die Gespräche einbringen und eine sozial verträgliche, gerechte und akzeptable Pensionsreform auf Schiene bringen wollen", so Onodi abschließend.
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