Metallwarenindustrie vergibt Metallica 2003 an innovative Branchenprojekte

FV-Obmann Locker: Hohe Dichte an hochwertigen Einreichungen von Verfahrens- und Produktinnovationen

Wien (PWK 328) - Zum zweiten Mal vergibt der Fachverband der Metallwarenindustrie Österreichs (FMWI) die Preise zum "Metallica". Mit diesem Innovationspreis soll die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft eines der größten Industriezweige Österreichs sichtbar gemacht werden. "Wir sind mit der 2. Austragung des Wettbewerbes sehr zufrieden. "Die Einreichungen waren auch in diesem Jahre sehr hochwertig und spiegeln die Bandbreite unserer Branche wider", erklärt Wolfgang Locker, Geschäftsführer des Fachverbandes der Metallwarenindustrie (FMWI). Unter den nominierten Projekten finden sich Verfahrens- wie Produktinnovationen, die Output der Anstrengungen der Betriebe im Bereich Forschung- und Entwicklung sind, wie beispielsweise "Halivac®ie" - ein neuer Werkstoff im Bereich der Vakuumhärtung, ein Mulitfunktionsverbinder für die Hochspannungstechnik bis 245/380kV, ein lasergeschweißter Kugelhahn, eine Sensorarmatur mit individueller Mangenregulierung, piezoelektrische Transformatoren mit CU-Elektroden oder ein Advanced Frontlighting System (Luminos Serie).

Rund 800 Mitglieder der Metallwarenindustrie sind im Rahmen dieses Wettbewerbs aufgerufen, die besten, zukunftsträchtigsten und innovativsten Projekte einzureichen. Die Jurierung für den Metallica 2003 fand am 21. Mai nach einem zweistufigen Auswahlverfahren vorgenommen. Nach einer Vorselektion der Projekte durch das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) Wien anhand eines Indikatorenkataloges, nominierte eine elfköpfige Expertenjury die sechs innovativsten Einreichungen. Die drei besten Nominierungen werden mit Geldpreisen in Höhe von EUR 15.000,- (1. Preis), EUR 10.000,- (2. Preis) und EUR 7.000,- (3. Preis) ausgezeichnet. Die Preisverleihung selbst findet am 23. September im Rahmen einer Abend-Veranstaltung im Wiener Museumsquartier statt und wird von Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein vorgenommen.

Als Juryvorsitzender fungierten Dr. Wolfgang Locker, Geschäftsführer FMWI und Dr. Walter Fuchs, Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Weitere Mitglieder der Jury: Univ. Prof. Dr. Werner Clement, Adrian Harris (ORGALIME), Pierre Diederich (AGORIA), Dipl.-Ing. Steffen Kinkel (Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung - ISI), VPräs. GD Dr. Richard Schenz (Vizepräsident der WKÖ), Univ. Prof. Dr. W. L. Kepplinger (Institut für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes -Montanuniversität Leoben), Univ. Prof. Dr. Hans-Peter Degischer (Technische Universität Wien), Prof. Karl Aiginger (WIFO) und Christoph Guggenberger (ORF).

Der FMWI ist einer der größten Verbände innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich und vertritt rund 800 Unternehmen, die Metallwarenprodukte industriell fertigen sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen anbieten. 42.500 Beschäftigte erwirtschafteten im Jahr 2002 einen Produktionswert von 7 Milliarden EUR. Die Strategie, sich auf Nischenprodukte zu konzentrieren, spiegelt sich in der Struktur dieses Wirtschaftszweiges wider, der von Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist. Rund zwei Drittel der Metallwaren werden exportiert, wobei Deutschland mit Abstand der wichtigste Handelspartner ist.

Weitere Informationen zur "Metallica 2003" sind über die Homepage www.fmwi.at abrufbar.

Rückfragehinweis:
Fachverband der Metallwarenindustrie (FMWI)
Manuela Steinbrucker-Murri
Telefon 01/501 05-3477

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