Positive Signale für Vorarlberger Bahn-Ausbauwünsche

"Verkehrsgipfel" zwischen Bayern, St. Gallen und Vorarlberg

Lindau (VLK) – Die Intensivierung des Schienenverkehrs
zwischen Bayern, Vorarlberg und St. Gallen stand im
Mittelpunkt eines Treffens von Landesrat Manfred Rein mit Regierungsrat Josef Keller und Verkehrsminister Otto
Wiesheu heute, Montag, in Lindau. Zu zwei für Vorarlberg
besonders dringlichen Fragen, nämlich zur Abstimmung des
Angebotes zwischen Bregenz und Lindau und zum Ausbau der
Bahnstrecke Lauterach-St. Margrethen, vernahm Rein sehr
positive Signale von seiten der Nachbarn. ****

Laut Verkehrsminister Wiesheu legt Bayern Wert darauf,
dass Züge aus Österreich und der Schweiz regelmäßig bis
Lindau durchfahren. Damit könne neben der durchgehenden
Verbindung München-Memmingen-Lindau-Zürich auch Kempten-
Lindau bzw. Ulm-Friedrichshafen-Lindau mit den Linien über
Bregenz verknüpft werden. Auf diese Weise könne ein hohes Fahrgastaufkommen und eine erhebliche Verbesserung der Schienenverbindung zwischen den drei Ländern erzielt
werden.

Eine weitere langjährige Vorarlberger Forderung betrifft
die Sanierung und Verbesserung der Langsamfahrstrecke
zwischen Lauterach und St. Margrethen. Die wird vom Land
seit Jahren gefordert. Auch für die Realisierung dieses
Projektes sind die Perspektiven wesentlich günstiger
geworden, so Rein. Der Ausbau der Strecke ist im
österreichischen Generalverkehrsplan in Stufe 1a enthalten
und hat auch in einer Vereinbarung zwischen den
Verkehrsministerien der Schweiz und Österreichs, in der es
um die Modernisierung der grenzüberschreitenden
Bahnverbindungen geht, erste Priorität. Ziel ist es, die
Fahrzeit auf eine Kantenzeit von 30 Minuten zu verkürzen.

Landesrat Rein: "Zu den Ausbauerfordernissen liegt eine akkordierte Planungsstudie vor. Und Bundesminister Gorbach
wurde bereits ersucht, die Aufnahme dieses Projektes in die
nächste ÖBB-Übertragungsverordnung zu veranlassen."
(gw,nvl)

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