EADS weist "SPIEGEL"-Meldung als nicht zutreffend zurück

München (OTS) - Die "SPIEGEL"-Meldung vom 26. Mai 2003 über angebliche neue Verzögerungen im Eurofighter-Programm weist die EADS zurück. Die EADS beabsichtigt nach wie vor - wie mit der deutschen Luftwaffe verhandelt - Ende Juni zwei Maschinen für den Flugbetrieb zu übergeben. Weitere fünf Flugzeuge folgen bis zum Oktober 2003. Bereits im März dieses Jahres wurde das erste Serienflugzeug der Technischen Schule der Luftwaffe in Kaufbeuren für Ausbildungszwecke zur Verfügung gestellt. Damit ist gesichert davon auszugehen, daß die mit dem Kunden vereinbarten Auslieferungsziele erreicht werden.

Da alle für die Übernahme der Eurofighter Typhoon durch die am Programm beteiligten Nationen notwendigen Nachweise erbracht sind, seien keine weiteren Verzögerungen zu erwarten. Von Schwierigkeiten des Flugregelsystems, die angeblich die Übernahme bereitgestellter Flugzeuge verhindern, ist bei EADS nichts bekannt.

Das Produktionsprogramm befindet sich auf gutem Wege: Die Fertigung des 110. Flugzeugs hat begonnen und in wenigen Tagen erfolgt die Endmontage des ersten Einsitzers für die deutsche Luftwaffe. Bis Frühjahr 2004 werden in Manching insgesamt zehn Einsitzer montiert, dann folgen wieder zweisitzige Maschinen.

Der Abrufauftrag für weitere 236 Maschinen befindet sich in der letzten Abstimmungsrunde zwischen der NATO-Agentur NETMA und der Industrie. Die Arbeiten für die sogennannte Tranche 2 haben bei den Partnergesellschaften im Eurofighter/Typhoon-Programm bereits begonnen.

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