Amon: Entlastung der Schüler ist notwendig

Freiraum für Qualitätssteigerung schaffen

Wien, 26. Mai 2003 (ÖVP-PK) Seit Jahren gibt es die Diskussion, dass unsere Schülerinnen und Schüler zu viel für die Schule arbeiten müssen. Wiederholt wurde von Experten, Politikern und Schülervertretern eine Arbeitszeitverkürzung gefordert. "Auch aktuelle Studien zeigen, dass eine Entlastung der Schüler notwendig ist", sagte ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon heute, Montag, zu den geplanten Neugestaltungen der Lehrpläne. So zeigte beispielsweise Univ.Prof. Dr. Christiane Spiel auf, dass Schüler zuhause mehr als elf Stunden für die Schule arbeiten müssen und so auf Wochenarbeitszeiten von über 45 Stunden kommen. Angestellte Erwachsene arbeiten zum Vergleich 38 Wochenstunden. Auch die Jugendstudie des Dr. Brunmayr-Instituts zeigt, dass die Freizeit der 15- bis 19-jährigen kontinuierlich abnimmt. ****

Durch die Reduktion auf durchschnittlich 30 Wochenstunden Unterricht in der Unterstufe, 32,5 Wochenstunden in der AHS-Oberstufe und 37 Wochenstunden Unterricht in den HTL werden einerseits die notwendigen Freiräume geschaffen, andererseits das "Davonlaufen" des Personalbudgets gebremst und gleichzeitig die hohe Qualität der Bildung in Österreich gewahrt. "Es geht uns darum, unserer Jugend eine gute Ausbildung - also eine wichtige Lebensgrundlage - zu bieten." Oppositionsspekulationen, es gehe um budgetäre Einsparungen, wies der ÖVP-Bildungssprecher entschieden zurück. "Das ist bestenfalls ein positiver Nebeneffekt."

"Die Wiener Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann darf beruhigt sein", sagte Amon, denn Österreichs Schüler würden auch künftig mehr Sportunterricht haben als international üblich. "In der AHS-Oberstufe beträgt das Stundenausmaß für Leibesübungen so wie bisher acht Stunden, in der Unterstufe sogar 13. Die subsidiäre Stundentafel für Schulen ohne Profilbildung legt die Stundenanzahl in der AHS-Unterstufe auf vierzehn und in der AHS-Oberstufe auf neun Stunden fest." Die ÖVP sei sich der Verantwortung bewusst, "dass wir die Jugend auf verschiedenartige Herausforderungen vorbereiten müssen", sagte der Abgeordnete abschließend.

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