AKNÖ-Staudinger: Gewerkschaft stellt Verhandlungsbereitschaft unter Beweis

Heutiger runder Tisch Möglichkeit für positive Lösung

Wien (AKNÖ) – Dass es am Dienstag zu keinen Streiks kommen wird, bewertet der Präsident der AKNÖ Josef Staudinger als Bereitschaft der Gewerkschaft, weiter zu verhandeln: "Für mich war immer klar, dass jede Möglichkeit zum Gespräch genutzt werden muss." Die Arbeitnehmervertreter seien sich ihrer Verantwortung bewusst und würden auch danach handeln. Als positives Signal sieht Staudinger auch das Abrücken vom 4. Juni als Termin für die Beschlussfassung.****

"Der heutige Runde Tisch wird zeigen, ob es der Bundesregierung tatsächlich ernst ist, eine gerechte und faire Pensionsreform auszuarbeiten, so Staudinger weiter. Er verweist auf die gemeinsame Erklärung aller AK-Präsidenten, in der die aus Sicht der ArbeitnehmerInnen unverzichtbaren Grundsätze einer Pensionsrefom formuliert werden:

· Die Sicherung des Lebensstandards in der gesetzlichen

Pensionsversicherung nach dem Umlageverfahren muss auch für die künftigen Generationen gewährleistet sein.

· Die derzeit unterschiedlichen Systeme sind nach dem Prinzip gleiches Beitragsrecht - gleiches Leistungsrecht zu harmonisieren. · Der Weg zu den dargestellten Zielen ist nach dem Grundsatz

des
Vertrauensschutzes und entsprechend den Erfordernissen der demographischen Entwicklung zu gestalten

· Es soll den Menschen nach wie vor ermöglicht werden, früher

in
Pension zu gehen. Um das faktische Pensionsantrittsalter anzuheben, soll den Menschen die Wahlmöglichkeit eröffnet werden, ob sie bis zum Regelalter arbeiten oder mit Abschlägen vorzeitig in Pension gehen. Die Wahlmöglichkeit ist durch Qualifikations- und Gesundheitsmaßnahmen und geeignete beschäftigungsfördernde Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer zu gewährleisten.

· Die eigenständige Alterssicherung der Frauen

(Kindererziehung,
Pflege von Angehörigen bzw. damit in Zusammenhang stehende Teilzeit) ist zu verbessern.

Der AKNÖ-Chef hofft endlich auf einen positiven Abschluss der Pensionsdebatte und betont, dass "450.000 ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich einen angemesseren Umgang mit ihren Pensionen verdient haben. Wenn genügend Geld für Abfangjäger da ist, muss auch genügend Geld für einen gesicherten Lebensabend nach jahrzehntelanger Arbeit da sein."
(Schluss)sk

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