Swoboda: WKÖ schwächt bei Fahrverboten österreichische Position in Brüssel

Interessenvertretung sollte nicht gegen eigene Bevölkerung vorgehen

Wien (SK) Heftige Kritik übt Hannes Swoboda, SPÖ-Delegationsleiter im Europäischen Parlament und Mitglied des Verkehrsausschusses, an der jüngsten Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich. Harald Bollmann, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr, hatte im Zusammenhang mit dem Tiroler Nachtfahrverbot und dem sektoralen Fahrverbot auf der Inntalautobahn erklärt, dass diese Verbote gegen gemeinschaftliche Grundrechte verstoßen und dass deshalb die Kommission gefordert sei. ****

Swoboda dazu am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Mit solchen Aussagen fällt die WKÖ den österreichischen und insbesondere Tiroler Interessen in den Rücken und schwächt damit unsere Gesprächsposition in Brüssel. Es ist schon ein starkes Stück, dass eine österreichische Interessenvertretung dazu auffordert, gegen die Anliegen der eigenen Bevölkerung vorzugehen." (Schluss) ml/mm

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