Landauer: GdG spricht von "Patientenentsorgung" – menschenverachtende Agitation der SPÖ-Gewerkschaft

Vorsitzender Hundstorfer muss Aktion sofort abbrechen – Aussendung wurde an Staatsanwaltschaft übergeben

Wien, 2003-05-26 (fpd) – Die von der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten für heute und morgen angekündigte Protestaktion "Spital der Zukunft" ist überschattet von einer in höchstem Maße unappetitlichen Wortwahl. So wird in einer Presseaussendung behauptet, Maßnahmen der Bundesregierung würden zu einer "Patientenentsorgung" führen. "Diese menschenverachtende Agitation, die sich in Wahrheit gegen kranke Menschen richtet, war für die Wiener FPÖ Anlass, eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien zu übermitteln", erklärte heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer. ****

Landauer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine Pensionsreform mit einer Spitalsbehandlung nichts zu tun habe. Schließlich sei jeder Pensionist automatisch krankenversichert und habe so das Recht auf bestmögliche medizinische Versorgung. "Es ist traurig, dass Vertreter einer Gewerkschaft, deren Aufgabe es eigentlich ist, konstruktive Vorschläge einzubringen, bewusst ein derartig übles Spiel mit den Ängsten vom Menschen treiben. Immerhin waren es SPÖ-Bundeskanzler und SPÖ-Minister, die im Pensions- und Gesundheitsbereich jahrzehntelang einen derartigen finanziellen "Saustall" angerichtet haben, dass jetzt rasche aber sozialverträgliche Reformschritte notwendig sind", betonte Landauer.

Die Wiener FP-Gesundheitssprecherin forderte den Vorsitzenden der GdG, SP-Gemeinderatsvorsitzenden Rudolf Hundstorfer, auf, diese skandalöse und geschmacklose Aktion sofort abzubrechen und sich von der Aussendung umgehend zu distanzieren. Andernfalls ist sein Rücktritt unumgänglich. (Schluss) lb

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