Pittermann zu Stundenkürzungen im Sportunterricht

Regelmäßige Bewegung hält gesund

Wien (OTS) - Anlässlich der von Bildungsministerin Gehrer initiierten "Entlastungs- und Rechtsbereinigungsverordnung 2003", die Stundenkürzungen im schulischen Sportunterricht befürchten lässt, appelliert am Montag Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann an die Schulen, die Gelegenheiten zur gemeinsamen Bewegung für die Schüler nicht zu beschneiden: "Bewegung ist Wohlbefinden, regelmäßige Bewegung hält den Körper in Schwung und beugt vielen Krankheiten vor. Die Freude an der Bewegung muss aber erst erlernt werden. Ich erwarte mir daher, dass die Schulen im Fächerkanon kürzen, nicht aber bei den Sportstunden."

Wiener Gesundheitsbericht zeigt Bewegungsmangel auf

Der Wiener Gesundheitsbericht 2002 zeigt sehr deutlich, dass sich Wiens Schüler bereits jetzt zu wenig bewegen. Bei zehn Prozent der Wiener Pflichtschüler im Alter von 6 bis 10 Jahren wurde Übergewicht festgestellt. 37 Prozent der Kinder weisen in diesem Alter bereits Haltungsfehler auf. 31 von 100 untersuchten Kindern weisen Wirbelsäulenanomalien und 24 von 100 Kindern Bein- und Fußanomalien auf. Die häufigsten Wirbelsäulenanomalien sind Hohlrücken (Hohlkreuz), Rundrücken und so genannte Flügelschultern.

Aus diesen Zahlen leitet Pittermann ein breites Betätigungsfeld für den Schulsport ab und appelliert an Ministerin Gehrer die Sporterziehung der Schüler zu fördern und Kürzungen der Sportstunden nicht zuzulassen. "Sport in der Gemeinschaft der Schulkameraden trägt zur Ausbildung von Sozial- und Selbstkompetenz der Schüler bei und fördert die Perfektionierung motorischen Fähigkeiten", hebt Pittermann abschließend die Wichtigkeit des Schulsportes hervor. (Schluss) rog

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
MMag. Andrea Rogy
Tel.: 53 114/81 231
Handy: 0664/516 44 73
andrea.rogy@ggs.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0017