Eurofighter - Schiebungsverdacht nimmt von Tag zu Tag zu

Kogler: Regierung muss ernst zu nehmende parlamentarische Behandlung des RH-Berichtes abwarten

Wien (Grüne) - "Die Fragen zum Eurofighter, dem teuersten Rüstungsprojekt der 2. Republik, werden immer mehr", erklärt der Vorsitzende des Rechnungshofausschusses, NRAbg. Werner Kogler zu jüngst bekannt gewordenen Informationen über die tatsächliche Kostenexplosion bei den Systemkosten und dem Versuch Kosten zu verstecken. Kogler: "In den vorgegebenen Kaufpreis von 1,96 Milliarden Euro wurde bisher die Pilotenausbildung, die Ausstattung für die Goldhaube, die durch den Systemwechsel nötig wird, sowie Munition und Bewaffnung für den Eurofighter nicht einberechnet."

Die Widersprüche zwischen Ausschreibungsrichtlinie und dem jetzt verhandelten Vertrag wachsen ständig. Die wahren Kosten der Eurofighterbeschaffung werden von Grasser, Bartenstein und Platter offensichtlich im Dunkeln gehalten. "Der Erklärungsbedarf dieser Verantwortlichen wird immer größer. Die Widersprüche und Ungereimtheiten müssen vor Abschluß des Kaufvertrags ausgeräumt werden. Ein erster Schritt dazu ist die Veröffentlichung des Rechnungshofberichts", so Kogler abschließend.

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