VP-Salcher: Rücktritt des Rabenhofchefs endgültiger Beweis für völliges Scheitern der SP- Theaterpolitik

Totaler Bauchfleck der Besetzungspolitik Mailath-Pokornys

Wien (VP-Klub): "Was sich am Rabenhof abspielt ist eine Zumutung für die ganze Wiener Theaterbranche", kritisierte VP-Kultursprecher Andreas Salcher anlässlich des Rücktrittes des bisherigen künstlerischen Leiters des Rabenhof-Stadttheaters Karl Welunschek. "Der Rabenhof ist das Vorzeigeprojekt der Ära Mailath-Pokorny. Der Kulturstadtrat muss seine Verantwortung für die Wiener Theaterbranche endlich wahrnehmen und den Rabenhof ordentlich ausschreiben."****

"Der Rücktritt von Karl Welunschek, dem von Mailath-Pokorny gegen den Willen der Wiener Theaterszene durchgesetzten Leiter des Rabenhoftheaters, ist der endgültige Beweis für das totale Scheitern seiner Theaterbesetzungspolitik", nimmt Salcher dazu weiter Stellung.

Ein paar Fakten zum bisherigen Rabenhof-Drama:

1. Die Besetzung erfolgte direktiv durch den Kulturstadtrat, nach bis heute völlig undurchsichtigen Kriterien.

2. Diese Besetzung führte zu einem Aufruhr in der Wiener Theaterszene, der sich bis heute nicht gelegt hat.

3. Mailath-Pokorny ist seit zwanzig Monaten ein von der Stadt Wien und den Theaterbetreiben akzeptiertes Finanzkonzept für den Rabenhof schuldig.

4. Der Rabenhof wird "auf Pump" finanziert, was zu einer für die dort arbeitenden Künstlerinnen und Künstler untragbaren Situation führt.

"Mailath-Pokorny hat am Beginn seiner Periode erklärt, dass alle künstlerischen Leitungen öffentlich ausgeschrieben werden, daher ist das jetzt auch die einzig mögliche Konsequenz", betonte Salcher. Nachdem Mailath-Pokorny bisher offensichtlich nicht in der Lage gewesen sei, eine einzige Theaterbesetzung ohne schwerste Turbulenzen zu schaffen, regt Salcher an, dass die Ausschreibung diesmal gemeinsam mit dem Kulturausschuss durchgeführt werden sollte, und ersucht auch den Herrn Bürgermeister diesbezüglich Einfluss auf den Kulturstadtrat zu nehmen. "Oberstes Ziel der Wiener VP ist dieses hervorragende und wichtige Theater für die Wiener Theaterlandschaft langfristig finanziell abzusichern und eine transparente Besetzung der künstlerischen und kaufmännischen Leitung sicherzustellen. Dafür bietet die Volkspartei auch jede Zusammenarbeit an", betonte Salcher abschliessend.(Schluss)

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