Gabriele Possanner - Staatspreis zum vierten Mal ausgeschrieben

Bewerbungen für die Förderungspreise noch bis 27. Juni möglich

Wien (OTS) - Zum vierten Mal vergibt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) den Gabriele Possanner-Preis als österreichischen Staatspreis für wissenschaftliche Leistungen, die der Geschlechterdemokratie in Österreich förderlich sind. Der Preis ist mit 7.300 € dotiert. Die Nominierungen der Kandidatinnen erfolgen durch eine international zusammengesetzte Jury, Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Der Staatspreis wurde erstmals 1997 zum Gedenken an die vor 100 Jahren erfolgte erstmalige Verleihung eines akademischen Grades an eine Frau durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der Republik Österreich verliehen.
Gabriele Possanner hat ihr Doktorat der Medizin an der Universität Zürich erworben. Die Nostrifizierung erfolgte im Jahr 1897 an der medizinischen Fakultät der Universität Wien. Sie gilt als Pionierin und Vorkämpferin für berufliche Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft.

Bisherige Staatspreisträgerinnen waren die Historikerin Edith Saurer (1997), die Politikwissenschafterin Eva Kreisky (1999) und die Juristin Silvia Ulrich (2001).

Darüber hinaus schreibt das Bildungsministerium zwei Gabriele Possanner-Förderungspreise für wissenschaftliche Leistungen aus, die der Geschlechterdemokratie in Österreich förderlich sind.
Mit den Förderungspreisen, dotiert mit je 1.900 €, sollen wissenschaftliche Einzelleistungen (auch Dissertationen oder Diplomarbeiten) ausgezeichnet werden, die auf die Verwirklichung der Geschlechterdemokratie förderliche Auswirkungen haben. Für die Förderungspreise sind Bewerbungen noch bis 27. Juni 2003 möglich.

Informationen: bm:bwk, Abt. VII/9, Mag. Roberta Schaller-Steidl, Tel. 01-53120-5752, e-mail: roberta.schaller-steidl@bmbwk.gv.at

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