Suchhundestaffel des österreichischen Samariterbundes rettet 10-jähriges Mädchen aus den Trümmern eines Hauses in Algier

Wien (OTS) - In der Nacht von vergangenem Freitag auf Samstag flog eine Suchhundestaffel des österreichischen Samariterbundes zusammen mit anderen Teams und Spezialisten von Rotem Kreuz, Bundesheer, Feuerwehr und Bundesministerium für Inneres nach Algier. Binnen kürzester Zeit waren die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Führung der Einsatzleiterin, Frau Karin Kuhn, bereit zum Abflug. Im Laufe des Samstags war die Suche der Samariterhundestaffel erfolgreich: Ein 10-jähriges Mädchen konnte lebendig aus den Trümmern eines Hauses geborgen werden.

Völlig erschöpft aber überglücklich traf das aus 6 Personen bestehende Rettungshundeteam am Montag gegen 4 Uhr früh am Flughafen Wien-Schwechat ein. Für die meisten Teammitglieder war es der erste Auslandseinsatz. Umso motivierender war für alle der großartige Sucherfolg.

Rettungshundestaffeln haben beim Samariterbund bereits Tradition. 1996 wurde die erste Staffel in Ebreichsdorf gegründet, in den vergangenen Jahren folgten weitere Suchhundestaffeln in St. Pölten, Wien-Simmering sowie in Hitzendorf (Steiermark) und Bleiberg in Kärnten.

Bis zu 2 Jahre Training, zwei bis dreimal in der Woche sind erforderlich, damit ein Rettungshund zum Einsatz kommen kann. Entscheidend dabei ist, dass auch über die zwei Jahre hinaus die Hunde ständig im Training gehalten werden, damit im Ernstfall die Rettungshunde ihre volle Leistung bringen können.

Auch für die Hundeführer sind umfangreiche Ausbildungen zu absolvieren. Neben einer Erste-Hilfe-Ausbildung müssen auch Abseiltechnik, Funk, Orientierung mit Karte und Kompass sowie Einsatztaktik und Trümmerkunde erlernt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Stefan Brinskele, Bundessekretär
Tel.: 01/ 89 145 DW 141
http://www.samariterbund.net

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