Technikum Wien: Problemlösungen für den Verkehr der Zukunft

Wien (OTS) - Das Audimax im neuen Gebäude der FH Technikum Wien
war am 22. Mai 2003 Schauplatz eines Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema Verkehrsmanagement. Vorgestellt wurden "VEMA", eines der zukunftsweisendsten Projekte für die Verkehrsentwicklung der Stadt Wien. Hintergrund der Diskussion: Am Technikum Wien wird seit dem Vorjahr - und einmalig in Österreich - der Studiengang "Verkehrstechnologien/Transportsteuerungssysteme" angeboten.

Um die Optimierung der Verkehrsinfrastruktur ging es letzten Donnerstag in einem Vortrags- und Diskussionsabend am Technikum Wien, an dem Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker sowie weitere Verantwortliche aus diesem Bereich teilnahmen. Über die Zukunft des Verkehrsgeschehens diskutierten DI Erich Hermann, Oberstadtbaurat und Projektleiter von VEMA, DI Sigrid Oblak, Projektleiterin Masterplan Verkehr, Oberst Franz Stockinger von der Verkehrsleitzentrale der Polizei, DI Rainer Haselberger, Koordinator für Datentechnik, Ing. Günther Ertl von den Wiener Linien sowie DI Mag. Emil Simeonov, Studiengangsleiter "Verkehrstechnologien/Transportsteuerungssysteme"am Technikum Wien.

Projektleiter Hermann beschrieb VEMA wie folgt: "Das Ziel unseres Projektes ist, die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen und bestmöglich zu koordinieren." Die wachstumsorientierte Wirtschaft und der freie Personen- und Warenverkehr brauchen neue Verkehrswege, was jedoch mit einer nachhaltigen Umweltverträglichkeit und Lebensqualität kaum zu vereinbaren ist. Dass optimales Verkehrsmanagement immer nur durch Kompromisse der Beteiligten möglich ist, darüber waren sich alle einig.

Zur Lösung der Verkehrsprobleme der Zukunft trägt der Studiengang Verkehrstechnologien/ Transportsteuerungssysteme viel bei. Emil Simeonov, Leiter des Studienganges, stellte die innovative Ausbildung im Rahmen des Diskussionsabends vor. Simeonov: "Unser Ziel ist es, unsere Absolventen in die Lage zu versetzen, intelligente Transportsteuerungssysteme und Verkehrsträger verkehrssektorübergreifend zu planen, zu entwickeln und zu implementieren und damit die Effizienz, Sicherheit und Qualität des Verkehrsgeschehens zu erhöhen." DI Haselberger begrüßte den Studiengang: "Ich bin froh, dass es nun eine kompakte Ausbildung gibt, die in kürzester Zeit profundes Wissen im Bereich

Verkehr vermittelt, für das man früher viel Zeit investieren und unterschiedlichste Studien absolvieren musste."

Schwerpunkt dieser praxisorientierten Ausbildung liegt auf technischen Grundlagen- und Spezialfächern, jedoch kommen auch Fächer wie Betriebswirtschaftslehre, Rechtskunde, Unternehmensführung und Sprachen nicht zu kurz. Darüber hinaus wird besonderer Wert auf die Entwicklung von sozialer Kompetenz gelegt. Der Studiengang nimmt damit auf die immer stärker werdende Nachfrage am Arbeitsmarkt Rücksicht, indem er die Absolventen in die Lage versetzt, disziplinübergreifende Fähigkeiten zu entwickeln und so komplexe und vernetzte Zusammenhänge bei Verkehrs- und Transportproblemen schneller zu erfassen und Lösungen zu entwickeln.

Detailinformationen zum Studiengang "Verkehrstechnologien / Transportsteuerungssysteme" gibt es beim Studiengangsleiter DI Mag. Emil Simeonov, T 01/333 40 -77- 380, info.fhits@technikum-wien.at oder http://www.technikum-wien.at

Die FH Technikum Wien (http://www.technikum-wien.at) ist eine der führenden technischen Fachhochschulen in Österreich. Den rund 1.200 Studierenden wird praxisrelevantes, zukunftsorientiertes Wissen vermittelt, wobei auf individuelle Entwicklungsmöglichkeiten der Studierenden besonders Rücksicht genommen wird. Durch die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft werden die Studenten optimal auf ihre Karriere vorbereitet. Primäres Ziel ist es, hochqualifizierte Techniker im Bereich neuer Technologien auszubilden und durch innovative Entwicklungen den Wirtschaftsstandort Wien auch in Zukunft zu sichern.

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