Ringler - "Rabenhof: der nächste Akt in einer absurden Tragödie!"

Grüne fordern Aufklärung auf welcher Basis der neue Leiter des Theater im Rabenhof bestellt wurde

Wien (Grüne) - Nach der lapidaren Bekanntgabe des Wechsels der Leitung des Theater im Rabenhof am Freitag abend, scheint nun ein neuer Höhepunkt in der immer absurder werdenden Tragödie um das Theater im Rabenhof erreicht. Dazu die Wiener Kultursprecherin der Grünen, Marie Ringler: "Nach Monaten der Spekulationen um die Finanzsituation des Theaters hat der Verein ‚Freunde und Förderer des Rabenhoftheaters' offensichtlich die Notbremse gezogen und den Bankrotteur Welunschek abgesetzt."

Allerdings wird mit dieser handstreichartigen Neubesetzung der Direktion nun endgültig Mailaths Credo "alles wird ausgeschrieben!" ad absurdum geführt. Ringler: "Wusste Mailath von dieser Umbesetzung? Und geschah es mit seiner Billigung ohne eine Ausschreibung? Führt Mailath jetzt ganz offiziell wieder das feudale System der ‚Erbpacht' wieder ein?"

Die Grünen fordern nun von Mailath-Pokorny Aufklärung: Waren der Stadtrat oder die Kulturabteilung der Stadt Wien von der Neubesetzung der Direktion im Vorhinein informiert? Wieso wurde keine Aussschreibung durchgeführt? Gerüchten zufolge sollen sich die Schulden auf eine Höhe von mehreren hunderttausend Euro belaufen. Wie steht es tatsächlich um die finanzielle Situation des Theaters? "Herr Kulturstadtrat hier sind Sie einige Antworten schuldig", so die Grüne Kultursprecherin abschließend.

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