Neudeck: Keine Mieterhöhung bei gemeinnützigen Wohnungen

FPÖ hat Anhebung auf Landesrichtwert bereits im Vorfeld aus Budgetbegleitgesetz herausreklamiert

Wien, 2003-05-24 (fpd) - Der freiheitliche Bautensprecher Abg. Detlev Neudeck zerstreute heute die Befürchtungen der AK, wonach die Mieten für gemeinnützige Wohnungen erhöht werden sollten. Dies habe nämlich die FPÖ bereits im Vorfeld verhindert. ****

Wie Neudeck erläuterte, habe er die Anhebung der Mieten bei gemeinnützigen Genossenschaften auf den jeweiligen Landesrichtwert bereits bei der Vorbesprechung zum Budgetbegleitgesetz aus selbigem herausreklamiert. Derzeit betrage die Miete bei den Gemeinnützigen den Burgenländischen Landesrichtwert, da dieser der niedrigste sei, minus dreißig Prozent. Einer überfallsartigen Anhebung der Mieten bei Neuvermietung könne keinesfalls zugestimmt werden. In Vorarlberg beispielsweise würde eine Anhebung auf den Landesrichtwert faktisch eine Verdoppelung der Mieten bedeuten.

Vorrangig ist laut Neudeck eine Änderung der Wohnbauförderung mit stärkerem Anteil der Subjektförderung gegenüber der Objektförderung. Außerdem wäre eine effizientere Überprüfung der Bedürftigkeit der Mieter einer Mieterhöhung allemal vorzuziehen. "Wir tragen jedenfalls sicher nicht zu einer Erhöhung der Mieten bei", stellte der freiheitliche Bautensprecher unmißverständlich klar. (Schluß)

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