ÖAAB-TSCHIRF FORDERT BESSERES KRÄFTEHAUSHALTEN DER SOZIALPARTNER EIN!

Sozialpartner müssen Pensionskonto vorbereiten

(ÖAAB-Wien) "Maßlos enttäuscht" reagierte heute der Wiener ÖAAB-Landesobmann und Klubobmann der Wiener ÖVP, Dr. Matthias Tschirf, auf den medialen Trommelwirbel der Sozialpartner nach dem runden Tisch. "Das ist im Moment eine unerfreuliche Entwicklung, vor allem gibt sie nicht die konstruktive Stimmung während der Marathonsitzung wieder." Die Gespräche müssen in dieser - für ein positives Ergebnis notwendigen Stimmung - unbedingt fortgesetzt werden und dürfen nicht dem Kampf um Schlagzeilen geopfert werden. "Es bringt wirklich niemanden etwas, wenn der Konflikt wieder auf die Straße verlagert wird", ist Tschirf überzeugt.

Seiner Auffassung nach, so Tschirf, haben die bisherigen Verhandlungen Regierung-Sozialpartner eindeutig Fortschritte erbracht. "Gerade die Gesamtdeckelung der Pensionsverluste bis zur Etablierung des Pensionskontos ist eindeutig der Weg in die richtige Richtung. "Das ist ein notwendiges Signal an die Jüngeren, dass auch sie sich eine dem jeweiligen Lebensstandard angemessene Pension erwarten dürfen", so Tschirf.

Gerade in der Frage des Pensionskontos wird auf die Sozialpartner ein hartes Stück Arbeit warten, gilt es doch im Vorfeld die verschiedensten Systeme aufeinander abzustimmen. Daher ist es nicht sinnvoll, seine Kräfte jetzt mit Drohungen jeder Art - die zudem den Arbeitsplatzstandort Österreich schwer schädigen - zu verschleudern. "Eindeutig besser wäre es, mit seinen Kräften ordentlich hauszuhalten und in die eingeschlagene Richtung konstruktiv weiterzuarbeiten", so Tschirf abschließend in Richtung Sozialpartner.

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